Samstag, 30. Mai 2009

lucha libre y hasta luego

schniiiff, sorry ich muss mir nur noch schnell die nase putzen. nein, nicht wegen der schweinegrippe, sondern wegen der heimreisegrippe.
huuhh, jetzt sollte es gehen.
meine lieben, wir wissen, dass ihr euch alle auf uns freut. wir wissen, dass ihr lange auf uns gewartet habt. wir wissen, dass ihr alle der einzige grund seit, warum wir tatsaechlich zurueck kommen.
unsere letzten wochen waren gepraegt von sonne, strand und einigen partys nach mitternacht. wir haben am schluss unserer reise freunde gefunden und sind so eigentlich laenger in puerto escondido geblieben als wir vorhatten. und ja es ist wahr, wir waeren gerne immernoch dort. aber alles hat mal ein ende, haben wir uns gesagt, und so doch noch den nachtbus genommen nach mexiko d.f., der uebrigens erste klasse war, bis er in ein tier gerast ist und wir in einen etwas weniger geilen bus umsteigen mussten, um drei uhr morgens uebrigens.
nun sind wir also in mexiko d.f. und warten auf morgen. auf den tag, der niemals haette kommen duerfen. (sorry, nehmt es mir nicht uebel, ich hab die heimreisegrippe)
um noch von etwas anderem zu reden. kennt einer von euch lucha libre? das ist so was wie wrestling nur mit masken. wrestling kennt man doch noch aus den 90er jahren. ja auf jeden fall, haben wir uns gestern so einen lucha libre abend gegoennt in der arena mexico. so was verruecktes hab ich noch nie gesehen. da "kaempfen" zwei gegen zwei oder drei gegen drei und fast alle mit einer maske und jeder von denen hat seinen eigenen fanclub. mit viel rauch und musik prollen die jeweiligen darsteller dieses spektakels die treppe hinunter in den ring. und dann gehts los. ja und eigentlich ist das ja alles ein abgekartetes spiel und die maskierten maenner wissen genau, wer gewinnen muss. aber dennoch, das publikum weiss es nicht. und so wurde es ein lauter und unterhaltsamer abend. wenn man sich erst einmal hinsetzt, muss man nur noch aufstehen, wenn man aufs klo muss. die bringen einem bier, pizza, chips, nachos, schokolade, eis, cola, hamburger, sandwiches usw. am besten mit lehrem magen sich hinpflanzen und schoen gedeihen.
ja meine lieben, im anthropologische museum waren wir uebrigens auch noch. es soll ja eines der schoensten auf der welt sein. naja, nachdem wir drei sääle bestaunt hatten, gabs einen stromausfall und hier in der hauptstadt geht die arbeit nicht schneller vonstatten als sonst wo in mexico, also mañana mañana. wir habens versucht.
langsam macht mich die heimreisegrippe muede. ich hoffe mal, dass sie uns in zuerich nicht verhaften, weil wir im schweinegrippeland waren, natuerlich nur zu unserem besten. wir machen uns also auf die heimreise. wir bedanken uns bei allen, die uns unterstuetzt haben und einen teil der reise mit uns durchgemacht haben. wir hoffen, dass ihr alle etwas geduld habt mit uns, wenn wir wieder zu hause sind. denn fuer uns liefen die uhren jetzt fuenf monate etwas anders. darum hier ein kleiner ratgeber zum umgang mit uns waehrend den naechsten drei wochen:
wenn wir sagen "jaja, morgen, morgen" heisst das nicht zwangslaeufig wirklich morgen, sondern irgendwann.
wenn wir versuchen im migros an der kasse mit der kassiererin um 50 Rp zu feilschen, tut einfach so, wie wenn ihr uns nicht kennen wuerdet.
wenn wir im ausgang immer gleich zwei drinks auf einmal bestellen, weil wir denken, hier gibts ueberall zwei fuer eins, dann bringt uns bitte nach vier tequilas nach hause.
wenn wir zu oft das wort "fuck" benutzen, duerft ihr uns den mund mit seife auswaschen.
wenn wir behaupten, dass wir alles, wirklich alles reparieren koennen, erinnert uns daran, dass wir es nicht koennen.
wenn wir unser einheimisches bier nur noch mit limonenschnitz trinken, koennt ihr uns eine runterhauen.
wenn wir uns beklagen, dass in der schweiz alles so teuer ist und wir echt pleite sind, dann duerft ihr uns gern zum abendessen einladen.
dass waere dann wohl das wichtigste. falls noch andere andersartigkeiten bei uns zu tage kommen, dann koennt ihr uns einfach ignorieren oder wenn es fuer euch zuviel wird, kauft uns ein einfach-ticket nach mexico. es koennte eine schwere zeit werden fuer euch. sollen wir nicht doch noch etwas laenger wegbleiben? (war ne rhetorische frage, ich glaub ich habe fieber)
wir sehn uns naechste woche

Mittwoch, 20. Mai 2009

rot gelb - schwarz weiss???

heute abend sind wir cupsieger.
meine worte heute morgen zu meinem partner, rivalen, liebhaber, reisegefaehrten? entweder schlagen die rot weissen die gelb schwarzen oder eben nicht. einer von uns zweien wuerde heute abend gluecklich sein und der andere etwas angepisst. aber heisst es nicht im ehegeloebnis: in guten wie in schlechten zeiten? ein fuer alle mal sei hier geklaert, im fussball gelten andere regeln.
wir verbrachten die bangenden stunden des entscheidenen finals, welches wohl unter dem stern steht, mythos gegen was auch immer, am strand. ich in meiner sion fantracht, da mein kopf der sonne wegen rot leuchtend die sterne um hilfe bat und kusi, naja nicht gerade gelb schwarz, aber doch wohl mit schwarzen gedanken, was passieren wuerde, wenn die rotweissen gegen die gelbschwarzen tatsaechlich gewinnen wuerden.
ich habs ja immer gewusst. im traum erschien mir das resulat 3:2 fuer den fc sion. aber pssst, dass darf man ja vorher seinem freund nicht sagen, denn dann waere fuer mich die ganze vorfreude auf sein "trauriges" gesicht wie weggeblasen gewesen.

um einmal neutral zu sein, dafuer lass ich meine bierbeschwingten emotionen mal ausser acht, YB HAETTE ES VERDIENT. sie haben sich einfach den falschen gegener ausgesucht. obwohl, sion ja eigentlich vor YB fuer den final qualifiziert war, so dass sie eigentlich im halbfinal haetten verlieren muessen, um sich dieser schande nicht auszusetzten. oh sorry, meine bierbeschwingten emotionen brechen schon wieder durch.

doch kommen wir doch zu etwas wirklich neutralem. wir verbringen unsere letzten zwei wochen in puerto escondido. ein wunderschoener strandort, der nicht etwa nur mit einer playa aufwarten kann, sondern mit mindestens fuenf. und alle sind traumhaft schoen.

hab ich schon erwaehnt, dass ich heute eigentlich lieber in bern gewesen waere, als hier bei sonnenschein, strand und tiefblauem wasser? das bedeutet dann wohl, dass ich in zwei wochen auch noch gerne nach hause komme. aber wer weiss....

von strand und sonne allein laesst sich schlecht viel schreiben. vielleicht amuesant fuer euch ist noch die tatsache, dass wir auch noch in zipolite waren. wieder so ein strandort, der von hippies und vergangenen partynaechten mit den rolling stones und den beatles erzaehlt. diesen sagenumwobenen strand mussten wir uns ansehen. und wo hippies sind, da laesst es sich leben. nur das dieser strand nicht gerade hochsaison hatte und wir im ersten hostel, abgesehen von der krabbe im WC, die einzigen gaeste waren. wir wechselten unsere behausung und fanden uns oder besser ich fand mich, in einem haufen von maennern wieder. darunter einer, mann muss hier noch anfuegen, dass zipolite ein nudistenstrand ist, der alle anderen der laenge nach in den schatten stellte und sein teil den ganzen tag am strand spazieren fuehrte. naja, frische luft soll ja bekanntlich fuer alles gut sein. auf jeden fall haben wir dann festgestellt, dass dieser hippistrand nicht mehr richtig hippig war, sondern jetzt eher ein gaystrand war. hahahahaha wenn alle maenner solche teile gehabt haetten, waere raffi gluecklich gewesen. dem war nicht so.

ich glaub, bevor ich noch mehr ueber diesen magisch mysthischen tag schreibe und mir am ende noch den kopf abreissen lasse von irgendjemanden, beende ich diesen kurzen blog mit einer ode an den fc sion.

die farben rot weiss,
seit heute jeder weiss,
stehen fuer ruhm und ehre.
fuer sion schliesst sich einmal mehr der kreis,
in der meisterschaft nichts wert,
doch die kanne stets begehrt,
gewonnen, wie es anzunehm war,
nur fuer YB bis zum schluss nicht klipp und klar,
sion gehoert der sieg.
in diesem sinne, raffe traeum und flieg
davon.

Freitag, 8. Mai 2009

farbenpracht und ungekuesst

jajajaja
unsere reise neigt sich langsam dem ende zu. informationen aus der schweiz werden wieder wichtiger fuer uns, der cupfinal, den wir uebrigens gewinnen, liegt an und langsam aber sicher nervt hier die swine flu. vielleicht ist es an der zeit, langsam nach hause zu kommen...

aber mach mal halt lang oder halt mal an mach mal halt oder wie geht das? hier nur kurz eingeschoben, ich beginne dinge zu vergessen. redewendungen, pin codes und vielfach weiss ich ueberhaupt nicht, wo wir gerade sind oder gerade waren. vielleicht hat mir kusi doch einen antrag gemacht und ich weiss es nicht mehr. da hat er wohl schwein gehabt. im uebrigen leidet meine sprache, beziehungsweise die farbe meiner sprache. sprach ich frueher oft in farbigen blumenketten, geschmueckt mit umherfliegenden schmetterlingsadjektiven, so bleibt mir heute nur noch zu sagen, ich kein schwein in mir. u du?

aber bleiben wir beim "mach mal halt lang". wir schreiben den achten mai (oder ist heute schon der neunte? aber mai ist bestimmt schon). das bedeutet, wir sind noch 22 tage in mexico unterwegs. darum schreib ich jetzt auch nicht uebers heimkommen.

nach dem in mexico alle ruinen geschlossen wurden, war es doch ziemlich langweilig fuer uns. darum haben wir das beste aus der situation gemacht und sind fuer eine woche in eine cabaña an den karibischen strand gezogen. das wasser schillerte in den verschiedensten toenen von tuerkis ueber himmelstblau zu einfach nur tieftropfend blau. der sand bildete den unschuldigen edlen kontrast zum farbenspiel der wellen. er war weiss. aber nicht einfach nur weiss, sondern er war zart besandet weiss und von hoechst angenehmer temperatur. palmen saeumten den strand, der geradezu von touristen gesaeubert zu sein schien und spendeten schatten und kokosnuesse. das kuehle blonde in unserer hand schimmerte goldstaub aehnlich und versehen mit einem blassgruenen limonenschnitz, trug es dazu bei, uns die ganze szenerie ertraeglich zu machen (hehehehehe).

nun sind die ruinen wieder fuer alle touris offen und so machten wir uns auf den weg nach palenque, um die absolut schoenste ruine von mexico zu besuchen. natuerlich waren wir begeistert. und den schweinen sei dank, gabs nur wenige touristen, die dasselbe wollten wie wir. das resultat kann sich sehen lassen. auf unseren fotos sind keine menschen zu sehen, sondern nur ruinen.
die ruinen von palenque bilden einen gewaltigen komplex von verschiedenen pyramiden und anderen steinhaeufchen, die mal so was wie haeuser waren. atemberaubend an dieser anlage ist jedoch ihre lage. sie liegt mitten im jungel. und das macht die ganze szenerie unglaublich mysthisch. wir gaben uns also dem ruinen flair hin und kamen aus dem staunen nicht mehr heraus. (ich hoffe unser mund schliesst sich wieder, bis wir zu hause sind)
ja und dann gibts da noch die aguas azul, wasserfaelle von unbeschreiblicher schoenheit und in einem wechselspiel von blau farbenden toenen, die sich auf den blass gelb-orangen steinen in eine ungewoehnlichen farbharmonie stuerzen. (was fuer ein satz)

nun sind wir in san cristobal de las casas. in unserm hostel ging gestern nicht nur die post ab, sonder auch das bier ging ab wie nichts. was will man sonst tun hier. alle bars und clubs sind geschlossen. san cristobal bildet farblich gesehen ein spektaktel fuer sich allein. es reiht sich haus an haus und jedes ist gestrichen in einer anderen farbe, was schlussendlich am schluss einer strasse dazu fuehrt, dass man das gefuehl hat. man spaziere durch einen regenbogen.

was das "ungekuesst" angeht, so koennt ihr euch schon mal darauf vorbereiten, dass bei uns nicht geheiratet wird, wenn wir nach hause kommen. die braut bleibt ungekuesst, ist aber dennoch bis ueber beide ohren in ihren kusi verliebt. und wenn ich einen ring tragen will, dann kauf ich mir selbst einen. punkt. uebrigens, habt ihr schon mal was von wilder ehe gehoert? das ist wieder ziemlich in.

hasta luego und bleibt gesund

Dienstag, 28. April 2009

heldenmut und schweinepest

grunz grunz ihr lieben
vorweg soll hier ein fuer alle mal klar gemacht werden, WIR SIND GESUND UND HABEN VOR ES AUCH ZU BLEIBEN.
den lieben schweinen zum trotz sind wir in mexiko angekommen (also eigentlich schon vor zwei wochen, aber die schweine haben die leitungen blockiert). mexiko city befand sich zu der zeit noch nicht im schweinefieber. wir haben ein nettes kleines quartier gefunden und so einen schoenen und gemuetlichen start in mexiko erlebt. ergriffen von kunst und revolution und wohl auch weils in unserer naehe lag, besuchten wir das haus von frida khalo und das des trotzigen trotzky (kusi, schribt mu das wirkli so?) (ja raffi, das schribt jede es biz anderscht, geit schu ;-) kuss) ooohhh uuhhh wie geschichtstraechtig wandelten wir ueber die selben steine wie frida und wie ergriffen wagten wir es kaum die einschussloecher in trotzkys haus zu beruehren.
danach tingelten wir ein wenig von mexiko the city weg richtung puebla, cholula und xalapa (sprich chalapa) cholula hat uebrigens 365 kirchen oder waren es 365 tuerme von etwas weniger kirchen? wir haben glaub ich zwei gesehen und vom gold der "inneren werte" der kirche geblendet, haben wir uns dann dem gold in der flasche zugewandt. in puebla haben wir... (kusi, was hei wer in puebla scho wider gmacht?) also schweine haben wir keine gesehen. ach ja, da war ein schoener flohmarkt und ganz nette strassen und gassen und eine wirklich nette stimmung.
xalapa sollte nach humbolt eine der schoensten flecken auf der welt sein. doch 1840, als dieser humbug, aeh humbolt da war, lebten wohl noch keine 400 000 menschen dort (schweine nicht mitgezaehlt). es war eng und laut und viel verkehr. doch xalapa bleibt uns in erinnerung als ausgangsort nach xico (sprich chiggo). dort fanden wir abseits des malerischen doerfchens zwei wasserfaelle, die zwar nicht durch ueberwaeltigung glaenzten, jedoch vollkommen unberuehrt vom strom moeglicher touristen friedlich vor sich hin plaetscherten. fuer uns eine magische abwechslung zu den engen strassen von xalapas.
ihr seht, bis dahin haben wir den richtigen "burner" noch nicht erlebt. aber wir sind auf bestem weg dorhin. gerade gestern haben wir uns einen kindheitstraum erfuellt. wir haben die maya ruinen von uxmal (sprich uschmal, also so wie chusch mal) besucht. wahnsinnig! ich hab noch nie pyramiden gsehen und jetzt standen wir vor der pyramide des zauberers und wussten nicht recht, ob das nun realitaet war oder nur ein indiana jones film (da gibts ja immer pyramiden mit vielen stufen, wo dann der harrison rauf und runter rennt). angeblich ist die pyramide in einer nacht entstanden, darum der name pyramide des zauberers. da hat der wohl noch schwein gehabt, so geschwind wie der war. wir haben uns in der hitze des tages alle zeit genommen, die uns erlaubt war und haben uns die ruinen genau angesehen. auf eine pyramide konnte man sogar hinauf laufen, wie der harrison. natuerlich war die pyramide uebervoelkert von touristen. doch wir liessen uns oben nieder und bestaunten einfach nur die aussicht auf diese wahnsinnigen gebaeuden, die schon so lange vor uns entstanden sind. und auf einmal, stille! wir schauten rechts und links von uns - keine menschenseele stand auf der plattform der pyramide. wir hatten unseren eigenen magischen moment. und wenn jetzt noch die sonne durch das mystische loch in der mitte ihren strahl geworfen haette, dann haetten wir wohl ein schwein geopfert und das blut die 100 stufen hinabfliessen lassen. aber so schnell, wie der moment gekommen ist, so schnell wurde von weiteren touris zertrampelt. so ist das eben.
nun zum schluss, ihr seht das genau richtig, dass diese geschichten nicht viel mit heldenmut zu tun haben. und wenn doch in iregendeiner art und weise etwas heldenhaftes an dieser geschichte zu sein scheint, dann waere es wohl sehr klaeglich.
nein, die wirkliche heldengeschichte spielte sich in einem fernen land namens ecuador ab. und an dieser stelle lassen wir den helden doch selbst zu wort kommen. auf dass er euch erfreuen moeget. Kusi, ich bitte euch:
ja das war so, wir waren also in diesem quito, waren bei stroemendem regen angekommen, natuerlich zwei stunden spaeter als man uns gesagt hat (in ecuador muss man zu der fahrzeit, die einem am schalter angegeben wird, immer noch zwei stunden hinzuzaehlen, dann kommts etwa hin), und fanden in einem netten backpacker's unterschlupf. am zweiten tag fuhren wir mit dem trolleybus in die neustadt, um unsere buecher zu tauschen. wir fanden dann in einem secondhandbuecherladen tatsaechlich deutsche buecher, worauf uns der besitzer riet, ein los zu kaufen, heute sei wohl unser glueckstag. oder auch nicht: beim zahlen merkte ich, dass mein portemonnaie fehlte. ich hatte zwar aus angst vor taschenaufschlitzern auf meinen rucksack gut achtgegeben, aber dabei wohl meinen hosensack vernachlaessigt. oder doch glueckstag? im portemonnaie befanden sich gerade mal knapp 1.50. naja, darauf gings weiter, mit sack und pack, in die altstadt, wo mir was auf den rucksack tropfte. ich dachte mir erst nichts dabei, dann kam ein freundlicher herr mit papiernastuechern, um das abzuputzen. die leute waren ploetzlich so freundlich. hmmm - der farbtrick? jemand beklekert dich, ein anderer putzt dich, und am schluss ist dein portemonnaie weg? ists ja eh schon. wie konnte der ueberhaupt von vorne meinen den fleck hinten am rucksack sehen? und wieso besteht er darauf, dass das eine taube war? das waere wohl eine ziemlich grosse taube gewesen, und der kot sah WIRKLICH mehr nach farbe aus. die alarmglocken klingelten, die leitung war nicht allzuschnell, da rief raffa: "wosch der rucksack?!" der war naemlich weg, und ploetzlich auch die hilfsbereiten leute. ausser einer, der zeigte mir die richtung, wo der dieb hingelaufen war. ich also los, um die ecke schaue -nichts. die helfende hinweisende hand gehoerte auch zur bande. alles weg, nichts wertvolles, aber das wichtigste: die tagebuecher, die lesebuecher, die unterwasserfotots von den galapagos - alles unersetzbar. da kam ein junge um die ecke geflitzt, er wies mit der hand in die andere richtung, worauf ich wieder losrannte. seit dem raub waren da vielleicht 20 sekunden vergangen. so rannte ich die strasse rauf, einem weiteren fingerzeig nach, blieb stehen und sah: einen typen mit einer jacke ueber dem arm, und darunter lugte ein schwarzer baendel eines rucksacks hervor - MEINES rucksack. so rannte ich weiter, auf ihn zu, und stiess ihn heftig gegen die wand, worauf er augenblicklich den rucksack los liess. ich war so froh um den rucksack, dass ich all meine vorsaetze vergass, was ich tun wuerde, wenn ich einmal so einen dieb in die finger bekaeme. meine kungfu attacken blieben demnach aus und der dieb schlenderte davon. im nachhinein denke ich, haette ich ihn packen sollen, bis die polizei kam, dann wuerden vielleicht andere touris nicht ausgeraubt. andererseits: die bande bestand aus genug leuten.
nun ja, ich machte mich dann also auf den rueckweg, stolz mit meiner beute ueber die schulter gehaengt, und mit einem puls von mindestens 180. es dauerte lannge, bis ich ruhiger wurde, und mein puls steigt noch jetzt, wenn ich zu sehr daran denke. jedenfalls war das meine heldentat, und wir waren froh, quito zu verlassen, wo wir zweimal beraubt wurden und uns 1.50 $ und ein portemonnaie abhanden gekommen sind.
alles in allem also schwein gehabt.
wir verabschieden uns und wems zu langweilig war, der kann ja mal nachzaehlen, wie viele schweine in unserem blog vorgekommen sind.

Sonntag, 12. April 2009

von seeloewen und hippis

ja ihr lieben, da sind wir wieder auf dem festland, obwohl dieses land nach einigen caipiriñas auch nicht mehr so fest ist. doch dazu spaeter....

wie war denn galapagos? fast nicht zahlbar und unbereubar schoen. wir haben uns, da wir ja zu viel geld besitzen eine acht-tages-tour gegoennt auf einem kleinen schiff fuer maximum zehn passagiere. luxus gabs da eigentlich keinen. die kabinen waren eng, aber das essen ecuadorianisch gut und zumindest frisch und liebevoll auf kolumbianische art zubereitet.

unser erster kontakt mit den bewohnern der inseln fand schon am ersten tag statt. wir trafen noch so fellig grosse schildkroeten in freier wildnis, die zwar ziemlich schuechtern waren, aber mit einer papaya konnte man sie aus der reserve, beziehungsweise aus dem haeuschen locken. fuer uns stellte schon diese begegnung der besondern art ein highlight dar. doch das war noch gar nix. nur so ueber den daumen gerechnet, haben wir in diesen acht tagen an die 400 fotos gemacht, plus 54 mit einer unterwasserkamera beim schnorcheln.
ich mach mal einen vorschlag. anstatt dass ich euch jetzt von a bis z alles erzaehle und ihr in sechs wochen, wenn wir zurueck sind, vor neid nicht mehr mit mir sprecht, zitiere ich nun ein paar poetisch eingaengige zeilen aus meinem intimen tagebuch. darauf koennt ihr euch etwas einbilden.

Sombrero Chino:
"Dort erlebten wir neben tuerkisfarbigem wasser, weissen sandstrand, schwarze felsen, jede menge pinguine, die kleinsten auf der welt, seeloewen und iguanas. und das alles entweder vom boot aus oder aus direkter naehe eins zu eins. obwohl das wetter nicht sein schoenstes laecheln zeigte, zauberte es eine magisch schoene stimmung zwischen himmel und meer. danach gings zum schnorcheln. neben zahlreichen fischen und ganzen fischschwaermen begleitete uns ein haifisch und ein paar seeloewen. wir sahen marine iguanas, die wie dinisaurier, oder wie kusi meint wie gozilla unter wasser an den steinen klebten. (war gozilla je im wasser?)"

Isla bartolome:
"wir besuchten das postkartenbild der galapagosinseln. es befindet sich auf der isla bartolome und nennt sich pinnacle rock (ja wir haben etwa 15 fotos davon gemacht). der anblick dieser vom vulkan geformten landschaft ueberzeugt jede postkarte und nahm mir fast den atem. das meer ist tuerkisfarbend und der sandstrand strahlt goldig gelb. der himmel im schoenstem himmelblau und die umgebung trockensandig."
"nachdem wir den anker gelichtet hatten, gings richtung freiheit weiter, der sonne drehten wir den ruecken zu. vor uns tauchte ploetzlich ein rudel delphine auf. mit der abendsonne schwammen sie mit uns ein weilchen mit, bis sie wieder verschanden. was zurueckblieb, war eine einzige glueckliche traene, die langsam ueber meine wange kullerte."

isla seymour norte:
"begruesst wurden wir von einer seeloewenfamilie als wir an land gingen. da die gegend ziemlich trocken ist, gibts hier jede menge iguanas. und die insel ist auch ein beliebter balz, kuschel und gebaer platz fuer mein absolutes lieblingstier auf den inseln. der blue-footed-booby. ich liebe diese voegel mit ihren knatschblauen fuessen. wir sahen ihnen beim balzen zu. und jetzt aufgepasst maenner, da koennt ihr noch was lernen. das weibchen ist etwas groesser als das maennchen. darum stehen die maennchen bei der werbung immer auf einem stein. dabei taenzeln sie auf ihren knatschblauen fuesschen herum, strecken ihre geflieder und geben hoechst erotische geraeusche von sich. normalerweise stehen da so drei maennchen um ein weibchen. das weibchen schaut sich die jeweiligen bewerber an und vor allem den platz, den sie sich ausgesucht haben, denn dort wird nacher nicht nur liebe gemacht, sonder auch das ei gelegt und bewacht. wenn ein weibchen interesse zeigt, dann rueckt das maennchen ein geschenk heraus, das, so kennen wir frauen das ja, nicht gerade ein diamantbesetzter ring ist, sondern ein strohhalm (an dem wir frauen uns verkrampft festhalten und tatsaechlich glauben, dass es eines tages ein diamantring wird). nur zu recht, sind die meisten weibchen mit diesem geschenk nicht zufrieden (das kennen wiederum die maenner unter euch) und sucht sich einen anderen. das ganze balz-ding dauert 30min, das vergnuegen danach nur drei sekunden. naja..."

"beim schnorcheln gingen wir auf tauchstation mit den seeloewen. einer hat kusi sogar in die flossen gebissen. also der seeloewe hat gebissen und kusi hat gegluckst. es ist wahnsinnig, wie elegant die 100kg schweren tiere im wasser sind und vor allem wie schnell. daneben erlebten wir fischschwaerme, die den meeresboden wie einen teppich belegten und verdunkelten. doch dazwischen schwammen viele bunte fischchen und machten uns staunend gluecklich."

"der himmel strahlte bei untergehender sonne violet und kusi und ich schwammen mit schnorchel und flossen ausgeruestet vom strand dem boot entgegen. und da kamen, die zauberhaften, eleganten schildkroeten und begleiteten uns auf unserem weg. und spaeter, noch zauberhafter und atemberaubend zugleich schwammen oder besser segelten fuenf sechs rochen um uns herum. in solchen momenten fuehl ich mich abseit meiner selbst und habe das gefuehl oder mehr noch das beduerfnis, teil dieser atemberaubenden welt zu sein."

das reicht glaub ich mal fuers erste. oder wars schon zu viel? so als kleine wiedergutmachung folgt nun eine geschichte, die ein wenig in richtung klogeschichte geht und euch etwas wegen meiner schwaermerei versoehnlich stimmen soll.

also wir sind jetzt in montañita. ein kleines hippi doerfchen, das wenn die ganzen traumfaenger nicht ueber der strasse haengen wuerden und nicht an jeder ecke ein raeucherstaebchen brennen wuerde, als mallorca in kleinformat durchgehen koennte. als wir ankammen war es gerade mittwoch. also hatte es so kurz vor ostern noch keine leute und wir freuten uns auf ein paar gemuetliche tage am strand. doch weit gefehlt. es wurden immer mehr leute und die meisten kamen noch mit ihren protzcharren und verstopften die ohne hin schon engen gassen. mit jedem touri, der montañita betrat, ging der preis fuer ein zimmer, egal welcher qualitaet, um mindestens einen dollar hinauf. zum vergleich, die ersten drei naechte haben 16 dollar pro nacht gekostet. die drei ueber ostern 40 dollar. und als dank, dass wir so viel bezahlen, wird noch unser zimmer ueberschwemmt. ja genau, unser kleines zimmer, das weder einen stuhl noch einen tisch besass, geschweige denn einen schrank, wurde vom wasser heimgesucht. natuerlich lagen viele sachen auf dem boden... als das mal weggeputzt wurde, gabs nach zuviel wasser nun gar keines mehr. und das hiess, dass unsere geschaefte nicht weggespuehlt wurden. aber eigentlich wars ja egal. denn selbst mit wasser, spuehlte es unsere geschaefte nicht weg. dafuer roch es auf der strasse je naeher es richtung ostern ging nach dem taeglichen geschaeft, der zuvielen leute und hunde. man muss hier noch anfuegen, dass die strassen in montañita nur aus strandsand bestehen, was ja eigentlich schoen waere, wenn nicht hunderttausend leute darueber watscheln, den ersten caipi schon um 10.00 uhr morgens zu sich nehmen und sich einfach nur dooooof auffuehren. ihr seht, ich habe genug. aber ostern ist ja auch schon vorbei.

ach ja, wir haben unseren frust halt einfach im caipi ertraenkt. (einen ging uebrigens an dich mein liebes cloeidi) jedoch erst zum sonnenuntergang.

liebe leute, bald verabschieden wir uns von ecuador und fliegen richtung mexico, so meine kreditkarte es will.

seid lieb zueinander.

Samstag, 28. März 2009

zueri west...

wer kann sich erinnern?
" i wot schlafe, i wot staerbe mit dier, woti alt u fett und gluecklich waerde! tschutschu tschutschu...." es kommt mir vor, als ob dieses lied nur fuer uns geschrieben wurde.
nein, es stellt nicht unser eheversprechen dar, davon sind wir, oder zumindest ein teil von uns, weit entfernt. nein, dieses lied beschreibt unseren lebensstil in baños de agua santa.
nehmen wir die oben zitierte textzeile doch mal auseinander.
"i wot schlafe, i wot staerbe mit dier"
ein klassisches eheversprechen auf berndeutsch. auf dieses eheversprechen wartet, noch sehnlicher als ich, unsere spanischlehrerin. wir haben hier in baños ein wenig unsere hirnzellen verwirrt und uns aufgerafft und aufgekusit, unsere spanischkenntnisse zu erweitern. unsere lehrerin, verheiratet mit einem hollaender und mutter von drei kindern, war bestuerzt von der tatsache, dass wir schon acht jahre zusammen sind und noch nicht verheiratet. darum sah sie ihre aufgabe darin, kusi zu beschwoeren. doch im selben atemzug erklaerte sie mir, dass sich nach der hochzeit alles aendert und man keinen ehemann bekommt, sondern ein kind, um das man sich sorgen muss, auch wenn dieses "kind" vorher ein mann war. als sie uns den imperativ beibrachte, nutzte sie die gelegenheit, kusi einen heiratsantrag auf spanisch formulieren zu lassen. (kusi, wie geit das scho wider? "casate conmigo") bitte hundertmal wiederholen.
ihr seht, das thema heirat ist im moment vor allem auf spanisch keine gute idee. aber wir lieben uns trotzdem.
"mit dir woti alt u fett u gluecklich waerde"
wir werden alt. und man erinnere sich an die vorherige liedpassage "i wot schlafe". soll heissen, wir werden alt, gehen vor mitternacht ins bett und stehen sehr spaet auf. da wir erst um 14.00 Uhr in die schule muessen. wir werden alt, weil wir lieber in der kathedrale mit den walt disney tuermen eine kerze anzuenden, als uns in den diversen pubs zu betrinken. wir werden alt, weil wir jeden abend ins thermalbad gehen, um unseren alten knochen etwas gutes zu tun. und wir werden alt, weil wir bequem werden.
in baños gibt es eine route, vorbei an wunderschoenen wasserfaellen und atemberaubender aussicht auf den rio verde. diese route ist einfach zu befahren mit dem fahrrad. und in baños vermieten sie guenstig gute fahrraeder. doch kusi-opi und raffi-omi nehmen sich kein fahrrad, sondern einen fahrbaren untersatz, der selbst faehrt. einen buggy. kennt ihr die vierraedrigen kleinen autoechen, die von eisenstangen zusammengehalten werden und oft am strand herumkurven? mit so einem sind wir die wasserfallstrecke abgefahren. gut, kusi hat sich gefreut wie ein kind. (da haben wir uns dann doch wieder 10 jahre juenger gefuehlt). damit nicht genug. neben diesen buggys gibts auch noch die quads. auch so vierraederige toefflini, die etwas schneller sind als die doofen buggys. und mit denen haben wir uns natuerlich auch fortbewegt.
ihr seht, wenn wir nicht laufen mussten, dann sind wir gefahren. und das bringt uns zum naechsten punkt. "fett waerde" dadurch, dass wir uns nicht bewegen und das morgendliche nutellabrot, sind die gruende, warum wir hier wohl fett werden. ach ja, da ist ja noch das gute bier. bei uns im "altersheim" gibts einen kuehlschrank, der immer voller bier ist. fuer einen dollar bedient man sich und nimmt sich ein grosses bier.
hab ich euch zuviel versprochen? zueri west waren sicher auch schon hier in baños. zumindest haben wir sie hier gehoert. und zwar im swiss bistro, wo wir uns doch typisch schweizerisch heimwehisch eine roesti gegoennt haben, zu den klaengen von zueri west.
dass wir alt werden, merken wir auch daran, dass wir nicht mehr gut sehen. baños wird naemlich ueberwacht vom vulkan tungurahua. nur haben wir den noch gar nicht gesehen. egal auf welchen huegel wir GEFAHREN sind, dieser vulkan versteckt sich vor uns. dabei ist der immernoch aktiv. in baños selbst bieten sie jeden abend volcano erruption an. aha, dachten wir, da wird man doch sicher wolken, dampf, lava und gerumpel sehen und hoeren. denn das bedeutet doch erruption. weit gefehlt. klar, es war dunkel, aber da waren nicht mal konturen des vulkans zu sehen. vielleicht stimmt es ja doch, dass sich der vulkan nur den einheimischen zeigt und sich vor allen anderen alten und jungen leuten versteckt.
wie dem auch sei. wir brauchen keinen vulkan, denn unsere liebe brodelt genauso leidenschaftlich und versteckt sich wenigstens nicht. (das waere doch ein eheversprechen)
wir verabschieden uns dann mal mit dem hinweis, dass wir uns jetzt die galapagos inseln ansehen und danach nicht nur alt sind, sondern auch noch pleite.
hasta luego

Dienstag, 17. März 2009

wier kije mal aes paar foto druf

also meine lieben,
wir hocken im moment noch in vilcabamba und haben sehr viel zeit. darum kommt ihr in den genuss von ein paar fotos. sie sind nicht wirklich chronologisch, aber dennoch gut beschrieben, denn das habe ich gemacht. (raffi, ich selbst) wir wuenschen euch eine angenehme reise und hoffen, dass ihr mit fernweh zurueck in euren alltag kommt. (das isch jetzt aber scho bits gemein, raffi) also lasst uns traeumen von vergangenen welten...



erinnert ihr euch, das hoechste skigebiet der welt mit den roten und gruenen seen...

wer ist den das bloss? richtige antwort, ein pisco sour bei uns zuhause

auf dem weg zu den schwimmenden inseln von puno

lama oder alpaca, wer die antwort weiss, wird zu einem pisco sour eingeladen bei uns zuhause. der wartet da naemlich schon. (merci lena)



das ist uebrigens puno

und hier haben wir eine unsere unterkuenfte.

der colca cañon

das ist doch arequipa

ja, ja, mal enthalten die colaflaschen in bolivien 295ml, und mal 296ml.

nasca lines

das war im flugzeug, ja, vor dem kotzen

huacachina, sand und sand und noch mehr sand



da steht er einsam und verlassen und traut sich nicht ins wasser

das ist schon sehr lange her. baraccas inseln.

eines der vielen flirts von kusi auf diesen inseln.

da liegen sie, die faulen saecke

das ist uebrigens der candelaber

ja, ja wayna picchu. seht ihr die menschenschlangen, wie sie sich den berg hoch keuchen

machu picchu. dieses bild beschreibt uebrigens die menschenschlangen, die sich auf den wayna picchu stuerzen, um ihn dann zu beklettern. schoen doof. ach ja wir waren ja auch in dieser schlange.

wayna picchu

ach ja, raffi von hinten, einsam und verlassen den bahngleisen entlanglaufend, in der hoffnung, irgendwann in aguas calientes anzukommen. da gings mir echt verschissen.

dieses bild soll uebrigens einen eindruck erwecken, wie die raeuberische fahrt mit dem taxi ausgesehen hat. den bach da hinten haben wir ueberquert, einfach so. erinnerung, fahrt von ollanta nach santa maria oder theresa oder raffaela

kennt ihr das spiel, eins zwei oder drei, ob ihr richtig seid, erfaehrt ihr wenn das licht angeht.

ich und ruinen, also eigentlich in der ruine, also schon fast eine mumie...

schoene wolken, mysthische stimmung

ein hund auf dem ein affe sitzt? da laust mich ja der affe auf dem hund

das waere was fuer unseren von daeniken oder so, sieht besonders schoen aus, diente aber nur um getreide anzupflanzen. immerhin mit viel stil.

das wahrzeichen von cusco. also eigentlich ist das auf dem foto nicht zu sehen. denn es liegt unter dem rock, glauben wir jedenfalls.

schoene ruinen, aber noch lange nicht machu picchu



das war uebrigens unser haustier im frankenstein hostel in cusco.

auf dem ruecken der pferde liegt das glueck, solange das ross keine aepfel wirft.

mister indiana jones vor den heiligen gewaesser, die schon seit der inkazeit fliessen.

noch so eine ruine, uebrigens mit einem namen den ich weder schreiben noch aussprechen kann. aber immerhin bin ich auf dem foto.

cusco, stilvoll in szene gesetzt.

das sind uebrigens die geysire, also da stroemt heisse luft raus und kusi muss boess aufpassen, dass er nicht in den sog des dampfes hineingezogen wird.

da laechelt ein raffi durch einen stein.

bolivien

bolivien

Montag, 16. März 2009

das wandern ist des herr und frau muellers lust

hola amigos

habt ihr gewusst, dass bei einer ganzkoerpermassage wirklich der ganze koerper gemeint ist? aber dazu spaeter. ich hab naemlich noch geile surferstories auf lager.


also: nachdem kusi jetzt auch flipfloptraeger war, besassen wir die besten moeglichkeiten, um in die geilste surferclique von huanchaco aufgenommen zu werden. eines abends fand im nachbardorf, das den delicioesen namen las delicias trug, ein nachtsurf wettbewerb statt. und da wollten wir natuerlich dabei sein. wir erhielten den heissen tip, dass von huanchaco um halb acht ein gratisbus faehrt, der uebrigens von geilen surfern organisiert wurde und den man nur in flipflops betreten durfte, was fuer uns ja jetzt kein problem mehr war, zumal ich sogar highheels flipflops besass und so sogar noch besser aussah. zudem hiess es, man solle frueh genug am abfahrtsort sein, der irgendwo am strand war, weil man nicht wusste wie gross der bus war und wie viele leute einsteigen wollen. also waren herr und frau schweizer schon kurz nach sieben am strand. von surfern und bussen keine spur und vom beschriebenen abfahrtsort auch nicht. darum war dann auch um halb acht weit und breit kein bus zu sehen. wir hingegen sahen um diese zeit ein paar "unserer" surferkollegen, die uns natuerlich nicht kannten, wir sie aber, da sie flipflops trugen und breite schultern hatten, so wie kusi ja jetzt auch. wir schlossen uns denen heimlich an, da die offensichtlich wussten, von wo der bus abfahrt. um viertel vor acht waren wir also am richtigen treffpunkt und die surferkollegen "wussten", dass der bus um acht abfahren soll. um acht uhr waren wir dann prompt eine kleine gruppe, die sich aus den eben erwaehnten surferkollegen und den coolen jungs von huanchaco zusammensetze und wir, ja wir waren mittendrin statt nur dabei. "unsere" surferkollegen wurden ungeduldig was den bus betraf und nahmen sich ein taxi. so standen kusi und ich zwischen ein paar coolen jungs, die sich wie kichernde maedchen verhielten. was der grund war, erfuhren wir spaeter. um halb neun haben sich die ersten gefragt, ob es ueberhaupt einen bus gibt und wer den organisiert hat. nach einigen kontrollanrufen bei leuten, die angeblich wussten, das und wann der bus kommt, mussten unsere kichernden maedchen erst mal eins kiffen, was natuerlich zu noch groesserem gekicher fuehrte und dazu, dass an jeder ecke ein bus gesehen wurde. kusi und ich waren natuerlich vollkommen integriert in der gruppe, weil wir ja genauso lustig sein koennen, wenn wir wollen. und endlich um viertel vor neun kam der bus, obwohl einige dachten, er kaeme um neun. und was fuer ein bus. ein grosser touristenbus, der weit besser war, als einige busse mit denen kusi und ich schon erfahrung gemacht hatten. also rein in den bus und die party ging los. bier saufen, kiffen, rauchen und vor allem kichern. nach etwa zwanzig minuten waren wir da. es herrschte eine ganz eigene stimmung. draussen auf dem meer surfer, die in der dunkelheit fast nichts sahen, am strand viel volk und jede menge bier. fuer zwei soles brachte dir ein kellner im frack auf einem tablett ein kuehles blondes direkt an den strand. wir haben uns koestlich amuesiert mit unseren maedchen. irgendwann hiess es ueber lautsprecher, dass dann ein gratisbus zurueck nach huanchaco fahren wuerde. wann und wo? wer weiss das schon so genau. schlussendlich lief es darauf aus, dass wir uns ein taxi teilten, da unsere maedchen so breit waren, dass sie nicht auf den bus warten wollten, der eventuell schon weg war. soviel zu unserem trip.

szenenwechsel

langsam ziehen duestere wolken auf, es donnert aus weiter ferne, die sonne hat sich rar gemacht, doch die umliegenden huegel, die das kleine dorf sanft umwiegen, erstrahlen immer noch im saftigem gruen. es beginnt langsam zu tropfen, der strom faellt aus. das farbige gezwitscher der voegel wird vom aufkommenden gewitter verwirrt. eine schleichende kaelte bahnt sich den weg zwischen bananenbaeumen und haengematten hindurch... ach ja, wir sind nun in ecuador. also genauer in vilcabamba, einem kleinen dorf mit 4000 einwohnern. hier haben wir einen kleinen ruhepol gefunden, ohne kichernde maedchen. und genau hier haben wir uns eine ganzkoerpermassage gegoennt. und die meinen denn auch den ganzen koerper. angefangen mit dem hinteren rueckenteil, sprich nacken, schultern, runter bis zum steisbein. dann ein bein und dann das andere inklusive der fuesse. nicht zu vergessen die arme und die haende natuerlich. und dann hiess es umdrehen und das selbe noch auf dem ruecken liegend. entspannend, sehr entspannend. und das alles mit reichlich mandeloel verziert. und wenn ich sage reichlich, dann meine ich wirklich reichlich. angekommen am hals, wanderte die gute masseuse mit ihren oeligen fingern ueber mein gesicht, dass ich vorher doch noch gerade sehr gruendlich gewaschen haben, nur damit sie mir nacher mit denselben oeligen fingern die ohren fuellen konnte. und damit nicht genug, einmal kurz die finger ins oel getaucht, massiert sie mir damit den kopf. den kopf!!!!dabei habe ich doch am morgen noch meine haare gewaschen und sogar eine pflegespuehlung benutzt. aber es dient ja der entspannung. und so habe ich mich nur kuenstlich aufgeregt.

hier in vilcabamba laesst es sich sehr schoen wandern, verspricht zumindest der volksmund, obwohl der hier eigentlich nicht wandert, sondern arbeitet und das an seiner absolut geilen hacienda. wir haben natuerlich eine wanderkarte erhalten, auf der verschiedene routen eingezeichnet sind. also haben wir uns die leichtesten herausgesucht und uns zwischen straeuchern, matsch, spinnweben und spinnen und blindschleichen verloren. denn wo ein wanderweg, da nicht zwangslaeufig ein wegweiser. doch immerhin koennen wir unsere vermatschten fuessen bei einer fussreflexmassage wieder putzen lassen.

ihr seht, es geht uns ausserordentlich gut. wir haben nur leider gemerkt, dass uns nur noch zweieinhalb monate bleiben, um ecuador und mexiko zu bewundern. und das macht uns ein wenig stutzig. sind wir denn schon lange weg? und kommen wir schon bald zurueck?


Mittwoch, 4. März 2009

Ich bin ein star! holt mich hier raus!

na? wer von euch kennt sie denn diese so beliebte dschungelsendung auf rtl. wahrscheinlich niemand und doch alle. denn wer gibt schon zu, dass er gerne zusieht, wenn c-promis irgendwelche wuermer fressen.
wir waren auch im dschungel. genauer im amazonas, in der naehe von puerto maldonado, fuer alle, die es auf der karte nachschlagen wollen, weil sie unsere route genau verfolgen. also hier erstmals eine kurze zusammenfassung von unserem dschungeltrip und danach folgt ein meilenstein in der biographie von kusi (nein, er hat mir immer noch keinen heiratsantrag gemacht).
unsere letzte station war ja cusco, ihr erinnert euch an dieses gringoland. von dort gings mit dem flugzeug nach puerto maldonado. dass heisst, nach einem absoluten chaos, wie ich es noch nie auf einem flughafen erlebt habe. nachdem alle fluege gestrichen wurden, darf sich anscheinend ein chaos bilden. aber eben, wer mehr ueber die flugzeugstory erfahren will, mal nachfragen, wenn wir zurueck sind. von puerto maldonado gings zuerst zwei stunden mit dem boetli, also eigentlich mit einer ueberdachten nussschale, zu unserem jungle lodge. dort erwartet uns, mitten im amazonas ein kleines doerfchen mit kleinen bungalows, ohne fensterscheiben, dafuer mit moskitonetzen dran und natuerlich haengematten. begruesst wurden wir erstmal mit einem mittagessen, das tatsaechlich gut war. und dann gings in gummistiefeln und mit regenponcho zu unserer ersten expedition. zur erinnerung, wir haben hier im moment regenzeit, was einerseits gut ist, weil da nicht so viele leute sind, aber andererseits hats dafuer mehr schlamm und ueberschwemmte wege.
umgeben von einer duftwolke bestehend aus sonnencreme und anti brumm wateten wir also durch schlamm und schlammer und gelangten endlich zum ziel, zu ein paar affen. ahaaaa!! wir waren ja auch auf der isla de monos (mono =affe). lustig wars und spannend. habt ihr schon mal von einem spider monkey gehoehrt? sieht aus wie eine spinne (daher wohl der name, oder appa nit?) naja, erstes highlight. am abend gings schoen romantisch mit der nussschale dem sternenhimmel entgegen, der perfekte augenblick fuer einen heiratsantrag. aber naja, kein zweites highlight.
der zweite tag kostet uns einige nerven. wir waren ja in einer gruppe unterwegs. und in dieser gruppe gabs normale leute, angenehme, weil sie nichts sagten und sehr unangehme, weil sie zu viel sagten. diese zwei damen, die ich hier nennen will, waren aus paris. eine war "schoen, duenn und everybodys darling" die andere war die wirklich fette freundin. wir standen um fuenf in der frueh auf und kaempften uns durch wasser, schlamm und gebuesche. vorbei am kommunkationsbaum, den wir fest beschlugen und damit viel krach machten, geantwortet hat uns niemand und zu hilfe geeilt ist auch niemand. wie soll das bloss in einer notsituation helfen? aber egal, es gibt ja noch den anderen baum, eisen- oder metallbaum oder so, der so starkes holz besitzt, dass man unter seinem massiven stamm ein feuer machen kann, ohne dass er selbst gleich feuer faengt. da gabs noch einen dritten baum mit ameisen, die dich fressen, wenn du den baum anfasst, da dass schliesslich ihr baum ist und nicht deiner. lustig war auch die tarantel, die wir aus ihrem nest gelockt hatten, die uns nicht gefressen hat, da sie ja am tag eigentlich blind ist und uns so in ruhe gelassen hat. zwischendurch mussten wir in einer der vielen nussschalen, die ueberall herumlagen, einen kanal durchpaddeln und eigentlich haette es da viele schoene voegel gegeben, aber um die zu sehen, musste man still sein und die zwei pariserinnen konnten nicht still sein und hatten zu allem ueberfluss auch noch ein scheussliches stimmorgan mir einer scheusslichen tonlage. also keine voegel, dafuer ein paar nerven weniger. und es kam noch schlimmer. das naechste highlight war naemlich der vergessene see. und um zu diesem see zu gelangen, musste man ueber eine 700 meter lange bruecke, die aus zwei brettern bestand und stellenweise ueberflutet war. jetzt, das pariser darling hatte angst vor bruecken, genauer angst vor wasser und zog beim anblick der zwei bretter eine show ab, die es zu jeder oscar verleihung geschafft haette. erstaunlicherweise passierte sie die bretter dennoch, an vorderster front, in den armen unseres fuehrers und natuerlich langsam, sehr langsam und quatschte dabei mit der fetten pariserin, die 50 meter hinter ihr war. AAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHH!!!!!!
(raffi, ganz ruehig. ) der vergessene see, war dann vergessen schoen und erholsam, denn wir mussten schweigen und so erholten wir uns alle ein wenig vom pariser flair der akzentuierung der tonlage in unpassenden situationen. nach 7.5 km laufen hatten wirs auch wieder ins camp geschaft.
gelernt haben wir im dschungel noch viel ueber pflanzen als heilmittel, wir sind fischen gegangen, ohne etwas zu fangen (also ich wollte schlicht nichts fangen, sonst haette ich es noch essen muessen), haben im amazonas gebadet, um euch allen spaeter zu sagen, dass wir denn im amazonas gebadet haben und wir haben uns noch ein paar voegel angesehen. alles in allem wars eine willkommene abwechslung zu den ganzen inka ruinen, die uns schon im traum verfolgten. dennoch, kann nicht einer mal die ganzen muecken und moskitos ausrotten? danke.
nun kommen wir zu dem teil, der euch erst mal neidisch werden laesst und dann lueften wir das geheimniss ueber den epochalen eingriff in kusis biographie.
wir sind im moment in huanchaco. das ist ein kleines fischerdoerfchen, das, obwohl hauptsaison, keine touristen hat, dafuer einen herrlichen strand, der ein absoluter heisser surfspot ist. in jedem restaurant, pub oder jeder beiz sitzt bobby marley und singt no woman no cry usw. es ist also genau das richtige, um unsere mueckenstiche zu pflegen und dabei noch ein wenig surfen zu lernen. so geniessen wir ein paar tage am strand, essen die beste pizza in ganz peru, verzagen nicht ueber toiletten, die mit faekalien bis oben hin gefuellt sind, weil das wasser wieder mal abgestellt wurde und holen uns ein paar sonnenbraendchen. es geht uns also sehr gut.
und jetzt schauen wir mal was kusi so einschneidends erlebt hat. unser kusi hat sich flipflops gekauft. obwohl dieser mister immer behauptet hat "es ist pervers etwas zwischen den zehen zu haben". jetzt ist er stolzer traeger von ein paar heissen havaianas, uebrigens fuer knapp 10 franken gekauft. mit erhobenem kopf schlurft er jetzt in den coolen surferkreisen umher und laesst sich sein baeuchlein braeunen. (ich steh uebrigens auf jungs in flipflops. aber pssst. nicht kusi sagen)
in diesem sinne wuensche ich, was jeder einzelne von euch sich wuenscht, solle es in erfuellung gehen.

Samstag, 21. Februar 2009

machu-oh-gott-picchu

hola amigos
wir habens getan. wir haben uns den "heiligen berg" perus angsehen, ohne den eine peru -reise nicht eine vollstaendige peru-reise waere. alle, die schon mal da waren, werden jetzt also in ihre eigene vergangenheit mitgenommen und alle, die noch nie da waren, koennen selbst entscheiden, was sie von diesem picchu halten wollen.
vorweg einmal unser reise nach aguas calientes. dieses verschlafene und nur von touristen belebte doerfchen ist die ausgangsstation fuer machu picchu. erreichbar ist dieses aguas calientes nur mit dem zug, sprich mit tren peru. und tren peru ist ein richtiger saftladen. dort gibt es zuege nur fuer touristen und zuege nur fuer einheimische. und die fuer touristen sind natuerlich fuenfmal so teuer, wie die fuer einheimische. einmal aguas calientes und zurueck kostet 96$. aha, haben wir uns gedacht, das geht schon mal gar nicht. also haben wir eine alternative gesucht und gefunden. in zwei tagen sind wir ueber ollanta, santa maria und santa theresa nach aguas calientes gereist. das heisst, am ersten tag sind wir mit dem bus nach ollanta gefahren fuer umgerechnet 7 $. in ollanta gibts naemlich auch eine wunderschoene inkaruine. und die haben wir uns in den spaeten abendstunden angesehen, ohne touristen, denn die waren alle schon wieder weg (hehehehe). am zweiten tag wollten wir den naechsten bus nach santa maria nehmen. doch wie das so ist in peru, es funktioniert nicht immer alles so , wie es sein soll und so kam der bus einfach nicht. wir haben auf unserer ersten teilstrecke drei amis kennengelernt und so schlossen wir uns zusammen zum unternehmen "wie kommen wir am besten nach santa theresa". auf dem marktplatz von ollanta wollten uns verschiedene taxifahrer zu verschiedenen preisen mitnehmen. wir stritten um jeden cent und jeden kilometer. schlussendlich fuhren wir fuer 14$ pro person nach santa theresa und diese fahrt wurde zum reinsten abenteuer oder desaster, wie ich es nennen wuerde. es begann friedlich auf einer schoen geteerten strasse einen pass hinauf. wir passierten ein schild mit dem hinweis "hier beginnt die nebelzone" und direkt dort begann sie auch. gesehen hat man nichts mehr und irgendwie wissen die taxifahrer in peru nicht, wo man im auto das licht einschaltet. kurz nachdem wir die passhoehe erreicht hatten und es wieder abwaerts ging, hoerte auch schon die schoen geteerte strasse auf und wir fuhren auf einem landweg mit rasanter geschwindigkeit den berg hinunter. immerwieder ueberquerten wir kleine fluesse, die sich ihren eigenen weg vom pass hinunter suchten. langsam verliessen wir auch die nebelzone und fanden uns in tropischen gefilden wieder. was nicht heisst, dass die strasse besser wurde. als wir endlich den berg hinter uns hatten, vor lauter schlagloecher machten wir uns schon sorgen um unseren wagen, erreichten wir endlich santa maria. doch eine erleichterung war das nicht, denn es ging noch weiter nach santa theresa und diese strasse war noch schlimmer. links von uns gings den berg hinunter, schlagloecher wechselten sich mit wasserloecher ab und immer wieder fanden wir uns im schlamm wieder. die strasse war gerade breit genug fuer ein auto. wie unser taxi dort noch ueberholt hat, fragen wir uns heute noch. an einer stelle war die strasse von einer schlammlawine verschuettet und wir dachten schon, jetzt gehts nicht mehr weiter, denn in unserem taxi drehten nicht nur die raeder durch. also hiess es alle aussteigen und steine auf den schlamm werfen, damit das taxi eine gewisse haftung hat, wenn es in vollem karacho ueber die schlammlawine kracht. geschafft. irgendwann, nach weiteren schlagloechern und schlammstellen erreichten wir endlich santa theresa. doch wir wollten ja nach aguas calientes. jetzt kam der sportliche teil, denn von santa theresa kann man dem bahngleis entlang laufen und erreicht in zweieinhalb stunden aguas calientes. easy, das schaffen wir auch noch, zumal es nur immer geradeaus ging. doch, meine lieben, es hat geregnet und nach zwanzig minuten war ich nass und nass und nass. irgendwie haben wir es geschafft. endlich in diesem doofen aguas calientes und endlich in einem doofen hotel, das noch nicht ganz fertig gebaut war und so feucht war, dass unsere kleider selbst nach zwei tagen noch nicht trocken waren. naja, dachten wir, der machu picchu wird uns schon fuer alles entschaedigen.
am naechsten morgen gings um halb sechs mit dem ersten bus auf machu picchu und wir waren natuerlich nicht die einzigen. schon um fuenf uhr bildetet sich eine lange schlange mit hibbeligen und halb verschlafen touris in sandalen und bergschuhen. wir gehoerten zur gruppe halbverschlafen in bergschuhen. also nichts wie rauf auf den picchu. endlich oben angekommen, stellten wir uns der naechsten herausforderung. wer die bilder von machu picchu kennt, kennt auch den berg, der auf jeden foto zu sehen ist. (wer die bilder nicht kennt, soll gefaelligst im internet nachschauen, denn ich schreibe mir nicht die finger wund fuer diejenigen von euch, die sich nichts darunter vorstellen koennen). also auf diesen berg lassen sie pro tag nur 400 leute, der berg heisst uebrigens wayna picchu. darum stressten zuerst einmal alle durch die wunderbaren und noch absolut ohne von touristen belagerten ruinen, um sich am eingang zum wayna picchu ein ticket zu holen, damit sie in sandalen oder bergschuhen den berg hinauf krakseln koennen. wir, dass muss ich zugeben, haben uns auch in diese schlange eingereiht. und wir waren nummer 273 und 274. juhuuuiiiii. wir haben uns fuer zehn uhr angemeldet. (kopfschuetteln erlaubt, wer meldet sich freiwillig an um einen berg hoch zu laufen). wohlgemerkt, jetzt war es erst knapp halb sieben in der frueh. also begannen wir unseren eigenen rundgang durch die sagenumwobenen ruinen von machu picchu. und ich muss sagen, es ist schon eindruecklich. dort oben erlebt man eine eigene welt und eine kleine suesse und vor allem gut erhaltene inkastadt. (hoffentlich gut erhalten, der eintritt kostet schliesslich auch 40$) wir versuchten so gut es geht, den vielen touristengruppen auszuweichen und erlebten so unseren eigenen machu picchu. natuerlich schossen wir ein paar hundert postkarten fotos.
um zehn uhr gings dann endlich auf den wayna picchu. ich kann euch sagen, wer in den bergen oder zumindest in der naehe von bergen aufgewachsen ist und jeden sommer die wanderschuhe anziehen "durfte", der hoert gar nicht mehr auf mit kopfschuetteln. in 45-60min soll man auf dem wayna picchu sein. es ist ein schmaler weg, mit engen steintreppen oder sowas das aussieht wie eine steintreppe und es herrscht reger verkehr. denn als wir rauf wollten, wollten natuerlich viele runter. man sah alles, japaner, die fuenf minuten den berg rauf rannten, um dann zwanzig minuten zu rasten, bevor es wieder fuenf minuten zu rennen gab, wohlgeformte (also eigentlich ziemlich dicke) menschen, die etwas breiter als der schmale pfad waren und an denen man natuerlich nicht vorbei kam, selbst wenn sie wie ein haeuffchen elend nach luft schnappten, sissis und machos, die noch nie im leben bergschuhe gesehen haben und mit converse schuhen den berg hinunter rutschen und dann sah man noch uns, gut konditioniert mit guten wanderschuhen ausgestattet, in einem angenehmen tempo den berg hinauf wandern. oben angekommen, wars den ganzen stress schon wert, vor allem weil wir uns noch wie indiana jones vorkamen, als wir uns durch eine kleine hoehle voller wasser zwaengten im bewusstsein, dass die wohlgeformten menschen da nicht durchpassen.
alles in allem wars ein schoener tag und wir haben gesehen, was man in peru sehen muss. den tag kroenten wir mit einem bad in aguas calientes. also in warmen quellen in aguas calientes.
der rueckweg gestaltete sich so wie der hinweg, laufen und durch schlagloecher fahren. zum glueck gibts in cusco an jeder ecke eine dame, die dich massieren will, denn wir wurden im bus so durchgeschuettelt, dass wir glatt als martini geschuettelt und nicht geruehrt durchgehen konnten. apropos martini, den trinkt man hier am besten nicht. fuer weitere infos kusi fragen.
immerhin hatten wir so unseren eigenen incatrail und die tren peru hat keinen cent von uns gesehen. so geht das.
fuers erste haben wir genug von steinen und ruinen und vor allem von touristen. darum gehts jetzt mal zu den moskitos in den urwald.
hat mich gefreut, bis bald.

Montag, 9. Februar 2009

hector oder der salar von uyuni

hey ist das lange her!!!
wir sind wieder in la paz. doch dazwischen liegen einige interessante geschichten. hier eine kurze zusammenfassung der letzten ereignisse, die eigentlich nichts mit dem heutigen blog zu tun haben.
wir konnten la paz natuerlich nicht verlassen, ohne auf das hoechstgelegene skigebiet der welt zu "wandern". obwohl eigentlich "skisaison" ist in bolivien (was fuer ein witz), von schnee und tragischerweise auch von dem sagenumwobenen gletscher (heisst uebrigens chalcaltaya) keine spur. liegt das vielleicht an der ebenfalls sagenumwobenen klimaerwaermung, die es eigentlich gar nicht gibt? mit einem kleinen VW bus gings also halsbrecherisch auf ueber 5000 meter hoehe. neben duenner luft erwartete uns auch die skihuettedes bolivianischen skiclubs (was fuer ein witz. hat je einer von euch einen bolivianer bei der lauberhorn abfahrt gesehen?) wir schnauften uns hinauf zum hoechsten punkt und genossen die aussicht auf gruene seen und fast blutroten seen (da ist eben eisen drin) und auf ein fabelhaftes panorama.


weiter in der zusammenfassung. naechste station war potosi. doch das leh wer la si. naechste stations sucre. hauptstadt boliviens und fuer uns drei tage lang ein bischen heimat. da wir in einem niedlichen backpacker landeten unter schweizerisch franzoesischer leitung, mit kueche zum benutzen. erwaehnenswert, in sucre hat gerade der karneval begonnen und anstatt mit konfetti, werfen die hier mit wasserballons und gringos, wie wir sind ein beliebtes ziel. so viel dazu. wer mehr infos will, der soll doch eine email schreiben.

kommen wir nun zum eigentlichen thema unseres blog. salar von uyuni. hier vorweg, wir machten eine dreitagestour in den salar, was soviel wie riesige salzpfanne heisst, oder poetischer ausgedrueck, weisses meer.
folgende beschreibung widme ich hector. hector war unser fahrer. hier die noetigsten daten.

alter; 36 jahre, taetig als fahrer seit 21 jahren (konnte der mit 15 also schon autofahren?) musicstil: etwas zwischen saturday night fever und bolivianischem bollywood, auto: der aelteste jeep ueberhaupt. beste eigenschaft: er ist der schnellste. und genau darum lieben wir ihn. wir waren eine truppe von sechs leuten. am ersten tag gings ueber einen eisenbahnfriedhof also zum salar. dieses weisse meer ist etwa 160km lang und 135km breit. ich habe in meinem leben so was noch nie gesehen. (dieser spruch erscheint spaeter nochmals) ueberall weiss und am horizont trifft sich dieses weiss mit dem glasklarem himmelblau. durch dieses endlose weiss konnte man lustige fotos machen. so wie dieses.

mitten in dieser salzwueste gabs dann noch so eine kleine insel, die voll von kakteen war (ich hoffe mal, dass wenn gott einmal auf die erde kommt, dass er nicht drauftritt, denn sonst aua). von da an gings in rasantem tempo nach san juan. man muss sich das so vorstellen. bis zu 20 verschiedene jeeps fahren taeglich diese tour. es hat also an jedem spot jede menge jeeps und noch mehr gringos. uebrigens alle natuerlich echt doof, im gegensatz zu uns. wir starteten also in etwa zur gleichen zeit wie alle anderen und wir hatten auch alle das selbe ziel. nur und jetzt schick ich zum ersten mal ein kuesschen in den himmel, auf das es hector erreichen moege, wir waren mehr als eine stunde vor allen anderen am ziel, sprich bei unserer ersten schlafstaette. wir fuhren rasant auf "strassen", die bei uns nicht mal als schlecht gewartet wanderwege durchgehen wuerden. in san juan erwartet uns ein kleines hostel, das komplett aus salz gebaut war. wir goennten uns ein bierchen oder zwei, spielten karten und fuehlten uns schon heimisch, als die anderen erst ankamen.

am zweiten tag gings morgens um acht uhr, uebrigens eine stunde spaeter als alle anderen, zu verschiedenen lagunen mit verschiedenen flamingos. unser zweites nachtlager erreichten wir natuerlich wieder ueber eine stunde frueher als alle anderen. die lagune colorado. diese liegt auf 4275 meter. adolf unser fueher beschreibt die lagune folgendermassen:" das wasser des ca. 60qkm grossen sees ist aufgrund kupferhaltigen mineralien roetlich gefaerbt, doch man sieht auch algengruen und weisse borax inseln. zusammen mit dem blau des himmels und dem gelbfarbenen andengras eine tolle farbpalette. eingerahmt von vulkanen und schneebedeckten berggipfeln eine einmalige szenerie." ich fuege hinzu: das blass leuchtente rosa der flamingos vervollstaendigte dieses atemberaubende bild, das mit worte nicht zu beschreiben ist, mich jedoch tief in meinem herzen immer begleiten wird. dank hector konnten wir dieses erlebnis fuer uns allein geniessen, da alle anderen doofen jeeps mit doofen gringos noch nicht da waren.


nach einer schlaflosen nacht und einem abscheulichen klo, dass im laufe der nacht nicht sauberer wurde, gings morgens um fuenf uhr, hector sei danke eine stunde spaeter als alle anderen, zu den geysiren von sol de manana. hector ueberholte sie alle und lachte dabei zum takt seines bollywood liedes, dass zum 150mal lief seit wir gestartet sind. praktisch als erste erreichten wir beim erwachen des tages die geysire. hier sage ich nur folgendes "siehe satz oben" (so was hab ich meinen leben noch nie gesehen). es stimmte alles. das licht, die dampfenden erde, die komplette stimmung.
weiter gings im eiltempo zu den thermas de chalviri. und jetzt kuess ich hector in gedanken nochmal und nochmal. als wir ankamen, war die sonne noch nicht richtig aufgegangen, die warme quelle lag menschenleer vor. es war kalt, aber die fast 40 grad der quelle lockten uns dennoch aus unseren kleidern. nur kusi und ich (und irgendso ein bloeder deutscher, den ich schnell vergesse) trauten uns in die quelle. kusi und ich genossen fast zwanzig minuten allein im wasser und betrachteten die aufgehende sonne. einzig gefehlt in diesem magischen moment hat ein glas prosecco. aber eben, es geht nicht immer nur um alkohol.
dann gabs fruehstueck und dann kamen die anderen doofen jeeps mit den anderen doofen gringos und die quelle war schnell ueberbevoelkert.

das letzte highlight war die lagune verde auf 4350 meter hoehe. hier lass ich mal das bild sprechen.


schlussendlich gings wieder zurueck nach uyuni und mit dem nachtbus nach la paz.
ich weiss, liebe leser, diesmal wars etwas schwaermerisch und bildlastig. aber erstens ist es saukalt hier am pc und zweitens sollt ihr ja auch ein bisschen neidisch sein auf uns. aber ich verspreche euch, bald gibts eine kleine zwischenbilanz mit pikanten stories, wo ihr sicher denken werdert, zum glueck bin ich in der schweiz, wo alles seine richtigkeit hat.
hat mich gefreut, bis bald.



Donnerstag, 29. Januar 2009

bolivien? ahaaa...

Einmal vorweg genommen, liebe regel- und unregelmaessigen leser, heute ist der 29. januar 2009 und genau heute vor 28 jahren (das ist kein witz) bin ich geboren worden. jetzt eure berechtigte frage: wieso um alles in der welt habe ich an meinem geburtstag nichts besseres zu tun, als euch darueber zu informieren, wies uns so geht?

ich sag nur eins. KUSI. ja, weil der jetzt seinen mittagsschlaf abhalten muss, bin ich gezwungen, mir die zeit selbst zu vertreiben. und da ich kein geld habe, kann ich nicht shoppen gehen und prosecco gibts hier auch keinen. so viel dazu. im uebrigen gibts auch wieder viel zu schreiben.



letztes mal sind wir ja in puno angekommen. und ich konnte endlich meinen kindheitstraum erfuellen und mir den titikaka (hihihihi) see anschauen. Dazu spaeter mehr.

Unser erster ausflug in puno fuehrte uns zu den grabtuermen von sillustani. diese grossen grabtuerme stammen aus verschiedenen kulturen und waren wahrlich imposant anzuschauen. natuerlich wurden in diese tuerme nur die wichtigen leute begraben. aber wenn man als einfacher mensch glueck hatte, wurde man lebendig mit so einem VIP begraben, um selbst nach dem tod, also nach dem VIP-Tod, dem VIP nahe sein zu koennen. diese grabtuerme hatten auch nur ganz kleine oeffnungen, so dass man einmal drin, nie mehr raus kam. in einem dieser tuerme soll es noch teile einer mumifizierten leiche haben. also haben wir kurzerhand unseren fotoapperat in das grab geschickt, um fuer uns die leichenteile zu fotographieren. so haben wir, allerdings mit viel phantasie, die leichenteile jetzt auf unserem foto.
die leiche!!!


bei diesen grabtuermen haben wir auch zum ersten mal lebendige lamas und alpacas gesehen. (oder waren es nur lamas, oder nur alpacas oder einfach nur vacas?) naja, auf jeden fall mussten wir nach so viel tod ein wenig unser leben feiern. und das machten wir so wie man es im wallis zu machen pflegt, wir stiesssen auf unser leben an, immer mit dem blick gegen osten, denn von da kommt das leben. wir bestellten also zurueck in puno ein grosses bier. und gross bedeutet hier 2,2LITER. keine angst, immerhin haben wir den zu dritt getrunken. und den zweiten und dritten auch. (hihihihihi, nein den dritten nicht. es waren nur zwei). dann kam natuerlich der hunger und wir verschwanden in eine grillbar, wo der service die tiere wohl zuerst noch einfangen musste, bevor sie auf den tisch kamen. (was man hier unter frischen kueche versteht) soll heissen, es ging eine ewigkeit. obwohl, als ich sah, was kusi auf dem teller hatte, da haette ich gerne noch laenger gewartet. CUY!!! also meerschweinschen. und das nicht etwa schoen filetiert, sondern ganz am stueck, mit zaehnen, pfoten, augen und schwanz. nach diesem schrecken musste noch ein pisco sour her, nur um zu vergessen.


am naechsten tag gings dann also endlich auf den titikaka (hihihih) see. wir sahen uns die schwimmenden inseln von uro an. wer sich so eine insel bauen will, hier die bauanleitung (bitte zuerst in der badewanne ausprobieren)

Man nehme die wurzeln des tortoraschilfs und binde sie zu einer etwa acht quadratmetern grossen flaeche zusammen.

darauf staple man den schilf, (den man uebrigens auch essen kann, also wir touristen haben ihn auf anweisung der inselbewohner gegessen, ob sie selbst das schilf essen bezweifle ich, denn dann wuerden sie ja eines tages ihre eigene insel aufessen) auf diese flaeche, bis die insel eine tiefe von 80cm erreicht.

dann baue man wieder mit schilf sich selbst eine kleine strohhuette drauf, ein kleines boot und noch ein groesseres boot und natuerlich noch souveniers fuer die schilf-essenden touris.

aber achtung: so eine insel haelt nur sechs monate, wenn man nicht fleissig schilf stapelt.

so viel zur bauweise. und falls ihr tatsaechlich eine solche insel baut, dann koennt ihr mich einladen und mir eure souveniers verkaufen. denn genau so laeuft das.

wir haben dann aus anstand irgendeinen ramschaschenbecher gekauft, der unsere reise wohl nicht ueberleben wird, aber unser gewissen zumindest beruhigt hat.


kommen wir nun zum zentralen kern dieses blogs. Bolivien? ahaaa... soll heissen, gehen wir noch nach bolivien? ja klar, wieso nicht, da faehrt doch morgens um sieben ein bus hin.

theoretisch ja. praktisch faehrt der bus erst um halb neuen ab. und wir ueberpuenklichen schweizer waren natuerlich ueberpuenklich. und so mussten wir uns auf dem busterminal mehr als eine geschlagene stunde die schlachtrufe der jeweiligen bussgesellschaften anhoeren, wobei eine gesellschaft natuerlich extrem unsere nerven strapazierte. "arequipa, arequipa, arequipa"... drei personen schrien morgens um sieben durch die ganze halle immer wieder "arequipa". fuer mich schon jetzt das unwort des jahres.

endlich! bus da. nix wie rein und richtung peruanisch-bolivianische grenze. dort aussteigen und erst mal den buerokratischen marathon ueberstehen.

1. peruanische migration, zettel im pass abstempeln lassen.

2. peruanische grenzpolizei, natuerlich nicht im selben haus, pass abstempeln und zettel raus aus dem pass.

3. laessig locker ueber die grenze spazieren, von polizisten angehalten werden, mitkommen, einzelverhoer und rucksackdurchsuchung. mich fragten sie, wieviel geld ich bei mir haette und lachten mich aus, als ich ihnen meinen geldbeutel mit etwa 20 ein-dollarscheinen zeigte. der beamte meinte zu mir "seis muy buonita", ich laechelte gequaelt und endlich fertig. bolivien wir kommen.

4. nicht jedoch ohne auf der bolivianischen seite einen neuen zettel fuer den pass zu holen, auszufuellen und endlich

5. in einem anderen buero abstempeln zu lassen.

nun sind wir endlich in la paz.

was nun folgt, kann von denjenigen, die nur wissen wollen, wie es uns geht uebersprungen werden. fuer alle anderen folgt nun eine kleine lobeshymmne auf la paz.


La paz, endlich. du siehst aus, wie ein dreieck auf dem kopf. es spricht fuer dich, dass jede gasse, die runter geht ins zentrum, irgendwann wieder rauf geht, vom zentrum weg.

la paz, du liegst auf 3600 meter hoehe, was mir zeitweise den atem raubt und mich verstehen laesst, warum die FIFA hier internationale spiele verbieten will.

la paz, du bist bezaubernd in deinen engen gaesschen, wo die autos sich stauen und das trottoir nur zum schein existiert.

la paz, deine kleinen viele maerkte, die sich neben den autos die engen gassen erobern, bieten jedem etwas. bunte, typische bolivianische souvenirs, kleider, taschen und schmuck. ramsch bis zum geht nicht mehr, schuhe, t-shirts und sachen fuer den taeglichn nicht-gebrauch. nicht zu vergessen, die lama-embryos auf dem hexenmarkt, dort wo alle alte coca-kauenden frauen mischungen und tote tiere anbieten, damit wir alle etwas gluecklicher werden, besonders sie selbst.

la paz, du hast uns sogar boliviens praesi, evo morales, gezeigt. auf dem plaza de murillo. dort wo am 28. januar, vor 199 jahren, der freiheitskaempfer murillo gehaengt wurde. doch morales war nur dort, um ein paar autos fuer die polizei einzuweihen.

la paz, du hast es mir angetan, doch mehr als so lange moechte ich nicht bei dir sein.


in diesem sinne, the show must go on.