Samstag, 30. Mai 2009
lucha libre y hasta luego
Mittwoch, 20. Mai 2009
rot gelb - schwarz weiss???
meine worte heute morgen zu meinem partner, rivalen, liebhaber, reisegefaehrten? entweder schlagen die rot weissen die gelb schwarzen oder eben nicht. einer von uns zweien wuerde heute abend gluecklich sein und der andere etwas angepisst. aber heisst es nicht im ehegeloebnis: in guten wie in schlechten zeiten? ein fuer alle mal sei hier geklaert, im fussball gelten andere regeln.
wir verbrachten die bangenden stunden des entscheidenen finals, welches wohl unter dem stern steht, mythos gegen was auch immer, am strand. ich in meiner sion fantracht, da mein kopf der sonne wegen rot leuchtend die sterne um hilfe bat und kusi, naja nicht gerade gelb schwarz, aber doch wohl mit schwarzen gedanken, was passieren wuerde, wenn die rotweissen gegen die gelbschwarzen tatsaechlich gewinnen wuerden.
ich habs ja immer gewusst. im traum erschien mir das resulat 3:2 fuer den fc sion. aber pssst, dass darf man ja vorher seinem freund nicht sagen, denn dann waere fuer mich die ganze vorfreude auf sein "trauriges" gesicht wie weggeblasen gewesen.
um einmal neutral zu sein, dafuer lass ich meine bierbeschwingten emotionen mal ausser acht, YB HAETTE ES VERDIENT. sie haben sich einfach den falschen gegener ausgesucht. obwohl, sion ja eigentlich vor YB fuer den final qualifiziert war, so dass sie eigentlich im halbfinal haetten verlieren muessen, um sich dieser schande nicht auszusetzten. oh sorry, meine bierbeschwingten emotionen brechen schon wieder durch.
doch kommen wir doch zu etwas wirklich neutralem. wir verbringen unsere letzten zwei wochen in puerto escondido. ein wunderschoener strandort, der nicht etwa nur mit einer playa aufwarten kann, sondern mit mindestens fuenf. und alle sind traumhaft schoen.
hab ich schon erwaehnt, dass ich heute eigentlich lieber in bern gewesen waere, als hier bei sonnenschein, strand und tiefblauem wasser? das bedeutet dann wohl, dass ich in zwei wochen auch noch gerne nach hause komme. aber wer weiss....
von strand und sonne allein laesst sich schlecht viel schreiben. vielleicht amuesant fuer euch ist noch die tatsache, dass wir auch noch in zipolite waren. wieder so ein strandort, der von hippies und vergangenen partynaechten mit den rolling stones und den beatles erzaehlt. diesen sagenumwobenen strand mussten wir uns ansehen. und wo hippies sind, da laesst es sich leben. nur das dieser strand nicht gerade hochsaison hatte und wir im ersten hostel, abgesehen von der krabbe im WC, die einzigen gaeste waren. wir wechselten unsere behausung und fanden uns oder besser ich fand mich, in einem haufen von maennern wieder. darunter einer, mann muss hier noch anfuegen, dass zipolite ein nudistenstrand ist, der alle anderen der laenge nach in den schatten stellte und sein teil den ganzen tag am strand spazieren fuehrte. naja, frische luft soll ja bekanntlich fuer alles gut sein. auf jeden fall haben wir dann festgestellt, dass dieser hippistrand nicht mehr richtig hippig war, sondern jetzt eher ein gaystrand war. hahahahaha wenn alle maenner solche teile gehabt haetten, waere raffi gluecklich gewesen. dem war nicht so.
ich glaub, bevor ich noch mehr ueber diesen magisch mysthischen tag schreibe und mir am ende noch den kopf abreissen lasse von irgendjemanden, beende ich diesen kurzen blog mit einer ode an den fc sion.
die farben rot weiss,
seit heute jeder weiss,
stehen fuer ruhm und ehre.
fuer sion schliesst sich einmal mehr der kreis,
in der meisterschaft nichts wert,
doch die kanne stets begehrt,
gewonnen, wie es anzunehm war,
nur fuer YB bis zum schluss nicht klipp und klar,
sion gehoert der sieg.
in diesem sinne, raffe traeum und flieg
davon.
Freitag, 8. Mai 2009
farbenpracht und ungekuesst
unsere reise neigt sich langsam dem ende zu. informationen aus der schweiz werden wieder wichtiger fuer uns, der cupfinal, den wir uebrigens gewinnen, liegt an und langsam aber sicher nervt hier die swine flu. vielleicht ist es an der zeit, langsam nach hause zu kommen...
aber mach mal halt lang oder halt mal an mach mal halt oder wie geht das? hier nur kurz eingeschoben, ich beginne dinge zu vergessen. redewendungen, pin codes und vielfach weiss ich ueberhaupt nicht, wo wir gerade sind oder gerade waren. vielleicht hat mir kusi doch einen antrag gemacht und ich weiss es nicht mehr. da hat er wohl schwein gehabt. im uebrigen leidet meine sprache, beziehungsweise die farbe meiner sprache. sprach ich frueher oft in farbigen blumenketten, geschmueckt mit umherfliegenden schmetterlingsadjektiven, so bleibt mir heute nur noch zu sagen, ich kein schwein in mir. u du?
aber bleiben wir beim "mach mal halt lang". wir schreiben den achten mai (oder ist heute schon der neunte? aber mai ist bestimmt schon). das bedeutet, wir sind noch 22 tage in mexico unterwegs. darum schreib ich jetzt auch nicht uebers heimkommen.
nach dem in mexico alle ruinen geschlossen wurden, war es doch ziemlich langweilig fuer uns. darum haben wir das beste aus der situation gemacht und sind fuer eine woche in eine cabaña an den karibischen strand gezogen. das wasser schillerte in den verschiedensten toenen von tuerkis ueber himmelstblau zu einfach nur tieftropfend blau. der sand bildete den unschuldigen edlen kontrast zum farbenspiel der wellen. er war weiss. aber nicht einfach nur weiss, sondern er war zart besandet weiss und von hoechst angenehmer temperatur. palmen saeumten den strand, der geradezu von touristen gesaeubert zu sein schien und spendeten schatten und kokosnuesse. das kuehle blonde in unserer hand schimmerte goldstaub aehnlich und versehen mit einem blassgruenen limonenschnitz, trug es dazu bei, uns die ganze szenerie ertraeglich zu machen (hehehehehe).
nun sind die ruinen wieder fuer alle touris offen und so machten wir uns auf den weg nach palenque, um die absolut schoenste ruine von mexico zu besuchen. natuerlich waren wir begeistert. und den schweinen sei dank, gabs nur wenige touristen, die dasselbe wollten wie wir. das resultat kann sich sehen lassen. auf unseren fotos sind keine menschen zu sehen, sondern nur ruinen.
die ruinen von palenque bilden einen gewaltigen komplex von verschiedenen pyramiden und anderen steinhaeufchen, die mal so was wie haeuser waren. atemberaubend an dieser anlage ist jedoch ihre lage. sie liegt mitten im jungel. und das macht die ganze szenerie unglaublich mysthisch. wir gaben uns also dem ruinen flair hin und kamen aus dem staunen nicht mehr heraus. (ich hoffe unser mund schliesst sich wieder, bis wir zu hause sind)
ja und dann gibts da noch die aguas azul, wasserfaelle von unbeschreiblicher schoenheit und in einem wechselspiel von blau farbenden toenen, die sich auf den blass gelb-orangen steinen in eine ungewoehnlichen farbharmonie stuerzen. (was fuer ein satz)
nun sind wir in san cristobal de las casas. in unserm hostel ging gestern nicht nur die post ab, sonder auch das bier ging ab wie nichts. was will man sonst tun hier. alle bars und clubs sind geschlossen. san cristobal bildet farblich gesehen ein spektaktel fuer sich allein. es reiht sich haus an haus und jedes ist gestrichen in einer anderen farbe, was schlussendlich am schluss einer strasse dazu fuehrt, dass man das gefuehl hat. man spaziere durch einen regenbogen.
was das "ungekuesst" angeht, so koennt ihr euch schon mal darauf vorbereiten, dass bei uns nicht geheiratet wird, wenn wir nach hause kommen. die braut bleibt ungekuesst, ist aber dennoch bis ueber beide ohren in ihren kusi verliebt. und wenn ich einen ring tragen will, dann kauf ich mir selbst einen. punkt. uebrigens, habt ihr schon mal was von wilder ehe gehoert? das ist wieder ziemlich in.
hasta luego und bleibt gesund
Dienstag, 28. April 2009
heldenmut und schweinepest
Sonntag, 12. April 2009
von seeloewen und hippis
wie war denn galapagos? fast nicht zahlbar und unbereubar schoen. wir haben uns, da wir ja zu viel geld besitzen eine acht-tages-tour gegoennt auf einem kleinen schiff fuer maximum zehn passagiere. luxus gabs da eigentlich keinen. die kabinen waren eng, aber das essen ecuadorianisch gut und zumindest frisch und liebevoll auf kolumbianische art zubereitet.
unser erster kontakt mit den bewohnern der inseln fand schon am ersten tag statt. wir trafen noch so fellig grosse schildkroeten in freier wildnis, die zwar ziemlich schuechtern waren, aber mit einer papaya konnte man sie aus der reserve, beziehungsweise aus dem haeuschen locken. fuer uns stellte schon diese begegnung der besondern art ein highlight dar. doch das war noch gar nix. nur so ueber den daumen gerechnet, haben wir in diesen acht tagen an die 400 fotos gemacht, plus 54 mit einer unterwasserkamera beim schnorcheln.
ich mach mal einen vorschlag. anstatt dass ich euch jetzt von a bis z alles erzaehle und ihr in sechs wochen, wenn wir zurueck sind, vor neid nicht mehr mit mir sprecht, zitiere ich nun ein paar poetisch eingaengige zeilen aus meinem intimen tagebuch. darauf koennt ihr euch etwas einbilden.
Sombrero Chino:
"Dort erlebten wir neben tuerkisfarbigem wasser, weissen sandstrand, schwarze felsen, jede menge pinguine, die kleinsten auf der welt, seeloewen und iguanas. und das alles entweder vom boot aus oder aus direkter naehe eins zu eins. obwohl das wetter nicht sein schoenstes laecheln zeigte, zauberte es eine magisch schoene stimmung zwischen himmel und meer. danach gings zum schnorcheln. neben zahlreichen fischen und ganzen fischschwaermen begleitete uns ein haifisch und ein paar seeloewen. wir sahen marine iguanas, die wie dinisaurier, oder wie kusi meint wie gozilla unter wasser an den steinen klebten. (war gozilla je im wasser?)"
Isla bartolome:
"wir besuchten das postkartenbild der galapagosinseln. es befindet sich auf der isla bartolome und nennt sich pinnacle rock (ja wir haben etwa 15 fotos davon gemacht). der anblick dieser vom vulkan geformten landschaft ueberzeugt jede postkarte und nahm mir fast den atem. das meer ist tuerkisfarbend und der sandstrand strahlt goldig gelb. der himmel im schoenstem himmelblau und die umgebung trockensandig."
"nachdem wir den anker gelichtet hatten, gings richtung freiheit weiter, der sonne drehten wir den ruecken zu. vor uns tauchte ploetzlich ein rudel delphine auf. mit der abendsonne schwammen sie mit uns ein weilchen mit, bis sie wieder verschanden. was zurueckblieb, war eine einzige glueckliche traene, die langsam ueber meine wange kullerte."
isla seymour norte:
"begruesst wurden wir von einer seeloewenfamilie als wir an land gingen. da die gegend ziemlich trocken ist, gibts hier jede menge iguanas. und die insel ist auch ein beliebter balz, kuschel und gebaer platz fuer mein absolutes lieblingstier auf den inseln. der blue-footed-booby. ich liebe diese voegel mit ihren knatschblauen fuessen. wir sahen ihnen beim balzen zu. und jetzt aufgepasst maenner, da koennt ihr noch was lernen. das weibchen ist etwas groesser als das maennchen. darum stehen die maennchen bei der werbung immer auf einem stein. dabei taenzeln sie auf ihren knatschblauen fuesschen herum, strecken ihre geflieder und geben hoechst erotische geraeusche von sich. normalerweise stehen da so drei maennchen um ein weibchen. das weibchen schaut sich die jeweiligen bewerber an und vor allem den platz, den sie sich ausgesucht haben, denn dort wird nacher nicht nur liebe gemacht, sonder auch das ei gelegt und bewacht. wenn ein weibchen interesse zeigt, dann rueckt das maennchen ein geschenk heraus, das, so kennen wir frauen das ja, nicht gerade ein diamantbesetzter ring ist, sondern ein strohhalm (an dem wir frauen uns verkrampft festhalten und tatsaechlich glauben, dass es eines tages ein diamantring wird). nur zu recht, sind die meisten weibchen mit diesem geschenk nicht zufrieden (das kennen wiederum die maenner unter euch) und sucht sich einen anderen. das ganze balz-ding dauert 30min, das vergnuegen danach nur drei sekunden. naja..."
"beim schnorcheln gingen wir auf tauchstation mit den seeloewen. einer hat kusi sogar in die flossen gebissen. also der seeloewe hat gebissen und kusi hat gegluckst. es ist wahnsinnig, wie elegant die 100kg schweren tiere im wasser sind und vor allem wie schnell. daneben erlebten wir fischschwaerme, die den meeresboden wie einen teppich belegten und verdunkelten. doch dazwischen schwammen viele bunte fischchen und machten uns staunend gluecklich."
"der himmel strahlte bei untergehender sonne violet und kusi und ich schwammen mit schnorchel und flossen ausgeruestet vom strand dem boot entgegen. und da kamen, die zauberhaften, eleganten schildkroeten und begleiteten uns auf unserem weg. und spaeter, noch zauberhafter und atemberaubend zugleich schwammen oder besser segelten fuenf sechs rochen um uns herum. in solchen momenten fuehl ich mich abseit meiner selbst und habe das gefuehl oder mehr noch das beduerfnis, teil dieser atemberaubenden welt zu sein."
das reicht glaub ich mal fuers erste. oder wars schon zu viel? so als kleine wiedergutmachung folgt nun eine geschichte, die ein wenig in richtung klogeschichte geht und euch etwas wegen meiner schwaermerei versoehnlich stimmen soll.
also wir sind jetzt in montañita. ein kleines hippi doerfchen, das wenn die ganzen traumfaenger nicht ueber der strasse haengen wuerden und nicht an jeder ecke ein raeucherstaebchen brennen wuerde, als mallorca in kleinformat durchgehen koennte. als wir ankammen war es gerade mittwoch. also hatte es so kurz vor ostern noch keine leute und wir freuten uns auf ein paar gemuetliche tage am strand. doch weit gefehlt. es wurden immer mehr leute und die meisten kamen noch mit ihren protzcharren und verstopften die ohne hin schon engen gassen. mit jedem touri, der montañita betrat, ging der preis fuer ein zimmer, egal welcher qualitaet, um mindestens einen dollar hinauf. zum vergleich, die ersten drei naechte haben 16 dollar pro nacht gekostet. die drei ueber ostern 40 dollar. und als dank, dass wir so viel bezahlen, wird noch unser zimmer ueberschwemmt. ja genau, unser kleines zimmer, das weder einen stuhl noch einen tisch besass, geschweige denn einen schrank, wurde vom wasser heimgesucht. natuerlich lagen viele sachen auf dem boden... als das mal weggeputzt wurde, gabs nach zuviel wasser nun gar keines mehr. und das hiess, dass unsere geschaefte nicht weggespuehlt wurden. aber eigentlich wars ja egal. denn selbst mit wasser, spuehlte es unsere geschaefte nicht weg. dafuer roch es auf der strasse je naeher es richtung ostern ging nach dem taeglichen geschaeft, der zuvielen leute und hunde. man muss hier noch anfuegen, dass die strassen in montañita nur aus strandsand bestehen, was ja eigentlich schoen waere, wenn nicht hunderttausend leute darueber watscheln, den ersten caipi schon um 10.00 uhr morgens zu sich nehmen und sich einfach nur dooooof auffuehren. ihr seht, ich habe genug. aber ostern ist ja auch schon vorbei.
ach ja, wir haben unseren frust halt einfach im caipi ertraenkt. (einen ging uebrigens an dich mein liebes cloeidi) jedoch erst zum sonnenuntergang.
liebe leute, bald verabschieden wir uns von ecuador und fliegen richtung mexico, so meine kreditkarte es will.
seid lieb zueinander.
Samstag, 28. März 2009
zueri west...
Dienstag, 17. März 2009
wier kije mal aes paar foto druf
wir hocken im moment noch in vilcabamba und haben sehr viel zeit. darum kommt ihr in den genuss von ein paar fotos. sie sind nicht wirklich chronologisch, aber dennoch gut beschrieben, denn das habe ich gemacht. (raffi, ich selbst) wir wuenschen euch eine angenehme reise und hoffen, dass ihr mit fernweh zurueck in euren alltag kommt. (das isch jetzt aber scho bits gemein, raffi) also lasst uns traeumen von vergangenen welten...
erinnert ihr euch, das hoechste skigebiet der welt mit den roten und gruenen seen...
wer ist den das bloss? richtige antwort, ein pisco sour bei uns zuhause
auf dem weg zu den schwimmenden inseln von puno
lama oder alpaca, wer die antwort weiss, wird zu einem pisco sour eingeladen bei uns zuhause. der wartet da naemlich schon. (merci lena)
das ist uebrigens puno
und hier haben wir eine unsere unterkuenfte.
der colca cañon
das ist doch arequipa
ja, ja, mal enthalten die colaflaschen in bolivien 295ml, und mal 296ml.
nasca lines
das war im flugzeug, ja, vor dem kotzen
huacachina, sand und sand und noch mehr sand
da steht er einsam und verlassen und traut sich nicht ins wasser
das ist schon sehr lange her. baraccas inseln.
eines der vielen flirts von kusi auf diesen inseln.
da liegen sie, die faulen saecke
das ist uebrigens der candelaber
ja, ja wayna picchu. seht ihr die menschenschlangen, wie sie sich den berg hoch keuchen
machu picchu. dieses bild beschreibt uebrigens die menschenschlangen, die sich auf den wayna picchu stuerzen, um ihn dann zu beklettern. schoen doof. ach ja wir waren ja auch in dieser schlange.
wayna picchu
ach ja, raffi von hinten, einsam und verlassen den bahngleisen entlanglaufend, in der hoffnung, irgendwann in aguas calientes anzukommen. da gings mir echt verschissen.
dieses bild soll uebrigens einen eindruck erwecken, wie die raeuberische fahrt mit dem taxi ausgesehen hat. den bach da hinten haben wir ueberquert, einfach so. erinnerung, fahrt von ollanta nach santa maria oder theresa oder raffaela
kennt ihr das spiel, eins zwei oder drei, ob ihr richtig seid, erfaehrt ihr wenn das licht angeht.
ich und ruinen, also eigentlich in der ruine, also schon fast eine mumie...
schoene wolken, mysthische stimmung
ein hund auf dem ein affe sitzt? da laust mich ja der affe auf dem hund
das waere was fuer unseren von daeniken oder so, sieht besonders schoen aus, diente aber nur um getreide anzupflanzen. immerhin mit viel stil.
das wahrzeichen von cusco. also eigentlich ist das auf dem foto nicht zu sehen. denn es liegt unter dem rock, glauben wir jedenfalls.
schoene ruinen, aber noch lange nicht machu picchu
das war uebrigens unser haustier im frankenstein hostel in cusco.
auf dem ruecken der pferde liegt das glueck, solange das ross keine aepfel wirft.
mister indiana jones vor den heiligen gewaesser, die schon seit der inkazeit fliessen.
noch so eine ruine, uebrigens mit einem namen den ich weder schreiben noch aussprechen kann. aber immerhin bin ich auf dem foto.
cusco, stilvoll in szene gesetzt.
das sind uebrigens die geysire, also da stroemt heisse luft raus und kusi muss boess aufpassen, dass er nicht in den sog des dampfes hineingezogen wird.
da laechelt ein raffi durch einen stein.

bolivien

bolivien
Montag, 16. März 2009
das wandern ist des herr und frau muellers lust
szenenwechsel
langsam ziehen duestere wolken auf, es donnert aus weiter ferne, die sonne hat sich rar gemacht, doch die umliegenden huegel, die das kleine dorf sanft umwiegen, erstrahlen immer noch im saftigem gruen. es beginnt langsam zu tropfen, der strom faellt aus. das farbige gezwitscher der voegel wird vom aufkommenden gewitter verwirrt. eine schleichende kaelte bahnt sich den weg zwischen bananenbaeumen und haengematten hindurch... ach ja, wir sind nun in ecuador. also genauer in vilcabamba, einem kleinen dorf mit 4000 einwohnern. hier haben wir einen kleinen ruhepol gefunden, ohne kichernde maedchen. und genau hier haben wir uns eine ganzkoerpermassage gegoennt. und die meinen denn auch den ganzen koerper. angefangen mit dem hinteren rueckenteil, sprich nacken, schultern, runter bis zum steisbein. dann ein bein und dann das andere inklusive der fuesse. nicht zu vergessen die arme und die haende natuerlich. und dann hiess es umdrehen und das selbe noch auf dem ruecken liegend. entspannend, sehr entspannend. und das alles mit reichlich mandeloel verziert. und wenn ich sage reichlich, dann meine ich wirklich reichlich. angekommen am hals, wanderte die gute masseuse mit ihren oeligen fingern ueber mein gesicht, dass ich vorher doch noch gerade sehr gruendlich gewaschen haben, nur damit sie mir nacher mit denselben oeligen fingern die ohren fuellen konnte. und damit nicht genug, einmal kurz die finger ins oel getaucht, massiert sie mir damit den kopf. den kopf!!!!dabei habe ich doch am morgen noch meine haare gewaschen und sogar eine pflegespuehlung benutzt. aber es dient ja der entspannung. und so habe ich mich nur kuenstlich aufgeregt.
hier in vilcabamba laesst es sich sehr schoen wandern, verspricht zumindest der volksmund, obwohl der hier eigentlich nicht wandert, sondern arbeitet und das an seiner absolut geilen hacienda. wir haben natuerlich eine wanderkarte erhalten, auf der verschiedene routen eingezeichnet sind. also haben wir uns die leichtesten herausgesucht und uns zwischen straeuchern, matsch, spinnweben und spinnen und blindschleichen verloren. denn wo ein wanderweg, da nicht zwangslaeufig ein wegweiser. doch immerhin koennen wir unsere vermatschten fuessen bei einer fussreflexmassage wieder putzen lassen.
ihr seht, es geht uns ausserordentlich gut. wir haben nur leider gemerkt, dass uns nur noch zweieinhalb monate bleiben, um ecuador und mexiko zu bewundern. und das macht uns ein wenig stutzig. sind wir denn schon lange weg? und kommen wir schon bald zurueck?
Mittwoch, 4. März 2009
Ich bin ein star! holt mich hier raus!
Samstag, 21. Februar 2009
machu-oh-gott-picchu
Montag, 9. Februar 2009
hector oder der salar von uyuni
kommen wir nun zum eigentlichen thema unseres blog. salar von uyuni. hier vorweg, wir machten eine dreitagestour in den salar, was soviel wie riesige salzpfanne heisst, oder poetischer ausgedrueck, weisses meer.
folgende beschreibung widme ich hector. hector war unser fahrer. hier die noetigsten daten.
alter; 36 jahre, taetig als fahrer seit 21 jahren (konnte der mit 15 also schon autofahren?) musicstil: etwas zwischen saturday night fever und bolivianischem bollywood, auto: der aelteste jeep ueberhaupt. beste eigenschaft: er ist der schnellste. und genau darum lieben wir ihn. wir waren eine truppe von sechs leuten. am ersten tag gings ueber einen eisenbahnfriedhof also zum salar. dieses weisse meer ist etwa 160km lang und 135km breit. ich habe in meinem leben so was noch nie gesehen. (dieser spruch erscheint spaeter nochmals) ueberall weiss und am horizont trifft sich dieses weiss mit dem glasklarem himmelblau. durch dieses endlose weiss konnte man lustige fotos machen. so wie dieses.
mitten in dieser salzwueste gabs dann noch so eine kleine insel, die voll von kakteen war (ich hoffe mal, dass wenn gott einmal auf die erde kommt, dass er nicht drauftritt, denn sonst aua). von da an gings in rasantem tempo nach san juan. man muss sich das so vorstellen. bis zu 20 verschiedene jeeps fahren taeglich diese tour. es hat also an jedem spot jede menge jeeps und noch mehr gringos. uebrigens alle natuerlich echt doof, im gegensatz zu uns. wir starteten also in etwa zur gleichen zeit wie alle anderen und wir hatten auch alle das selbe ziel. nur und jetzt schick ich zum ersten mal ein kuesschen in den himmel, auf das es hector erreichen moege, wir waren mehr als eine stunde vor allen anderen am ziel, sprich bei unserer ersten schlafstaette. wir fuhren rasant auf "strassen", die bei uns nicht mal als schlecht gewartet wanderwege durchgehen wuerden. in san juan erwartet uns ein kleines hostel, das komplett aus salz gebaut war. wir goennten uns ein bierchen oder zwei, spielten karten und fuehlten uns schon heimisch, als die anderen erst ankamen.
am zweiten tag gings morgens um acht uhr, uebrigens eine stunde spaeter als alle anderen, zu verschiedenen lagunen mit verschiedenen flamingos. unser zweites nachtlager erreichten wir natuerlich wieder ueber eine stunde frueher als alle anderen. die lagune colorado. diese liegt auf 4275 meter. adolf unser fueher beschreibt die lagune folgendermassen:" das wasser des ca. 60qkm grossen sees ist aufgrund kupferhaltigen mineralien roetlich gefaerbt, doch man sieht auch algengruen und weisse borax inseln. zusammen mit dem blau des himmels und dem gelbfarbenen andengras eine tolle farbpalette. eingerahmt von vulkanen und schneebedeckten berggipfeln eine einmalige szenerie." ich fuege hinzu: das blass leuchtente rosa der flamingos vervollstaendigte dieses atemberaubende bild, das mit worte nicht zu beschreiben ist, mich jedoch tief in meinem herzen immer begleiten wird. dank hector konnten wir dieses erlebnis fuer uns allein geniessen, da alle anderen doofen jeeps mit doofen gringos noch nicht da waren.
Donnerstag, 29. Januar 2009
bolivien? ahaaa...
ich sag nur eins. KUSI. ja, weil der jetzt seinen mittagsschlaf abhalten muss, bin ich gezwungen, mir die zeit selbst zu vertreiben. und da ich kein geld habe, kann ich nicht shoppen gehen und prosecco gibts hier auch keinen. so viel dazu. im uebrigen gibts auch wieder viel zu schreiben.
