na? wer von euch kennt sie denn diese so beliebte dschungelsendung auf rtl. wahrscheinlich niemand und doch alle. denn wer gibt schon zu, dass er gerne zusieht, wenn c-promis irgendwelche wuermer fressen.
wir waren auch im dschungel. genauer im amazonas, in der naehe von puerto maldonado, fuer alle, die es auf der karte nachschlagen wollen, weil sie unsere route genau verfolgen. also hier erstmals eine kurze zusammenfassung von unserem dschungeltrip und danach folgt ein meilenstein in der biographie von kusi (nein, er hat mir immer noch keinen heiratsantrag gemacht).
unsere letzte station war ja cusco, ihr erinnert euch an dieses gringoland. von dort gings mit dem flugzeug nach puerto maldonado. dass heisst, nach einem absoluten chaos, wie ich es noch nie auf einem flughafen erlebt habe. nachdem alle fluege gestrichen wurden, darf sich anscheinend ein chaos bilden. aber eben, wer mehr ueber die flugzeugstory erfahren will, mal nachfragen, wenn wir zurueck sind. von puerto maldonado gings zuerst zwei stunden mit dem boetli, also eigentlich mit einer ueberdachten nussschale, zu unserem jungle lodge. dort erwartet uns, mitten im amazonas ein kleines doerfchen mit kleinen bungalows, ohne fensterscheiben, dafuer mit moskitonetzen dran und natuerlich haengematten. begruesst wurden wir erstmal mit einem mittagessen, das tatsaechlich gut war. und dann gings in gummistiefeln und mit regenponcho zu unserer ersten expedition. zur erinnerung, wir haben hier im moment regenzeit, was einerseits gut ist, weil da nicht so viele leute sind, aber andererseits hats dafuer mehr schlamm und ueberschwemmte wege.
umgeben von einer duftwolke bestehend aus sonnencreme und anti brumm wateten wir also durch schlamm und schlammer und gelangten endlich zum ziel, zu ein paar affen. ahaaaa!! wir waren ja auch auf der isla de monos (mono =affe). lustig wars und spannend. habt ihr schon mal von einem spider monkey gehoehrt? sieht aus wie eine spinne (daher wohl der name, oder appa nit?) naja, erstes highlight. am abend gings schoen romantisch mit der nussschale dem sternenhimmel entgegen, der perfekte augenblick fuer einen heiratsantrag. aber naja, kein zweites highlight.
der zweite tag kostet uns einige nerven. wir waren ja in einer gruppe unterwegs. und in dieser gruppe gabs normale leute, angenehme, weil sie nichts sagten und sehr unangehme, weil sie zu viel sagten. diese zwei damen, die ich hier nennen will, waren aus paris. eine war "schoen, duenn und everybodys darling" die andere war die wirklich fette freundin. wir standen um fuenf in der frueh auf und kaempften uns durch wasser, schlamm und gebuesche. vorbei am kommunkationsbaum, den wir fest beschlugen und damit viel krach machten, geantwortet hat uns niemand und zu hilfe geeilt ist auch niemand. wie soll das bloss in einer notsituation helfen? aber egal, es gibt ja noch den anderen baum, eisen- oder metallbaum oder so, der so starkes holz besitzt, dass man unter seinem massiven stamm ein feuer machen kann, ohne dass er selbst gleich feuer faengt. da gabs noch einen dritten baum mit ameisen, die dich fressen, wenn du den baum anfasst, da dass schliesslich ihr baum ist und nicht deiner. lustig war auch die tarantel, die wir aus ihrem nest gelockt hatten, die uns nicht gefressen hat, da sie ja am tag eigentlich blind ist und uns so in ruhe gelassen hat. zwischendurch mussten wir in einer der vielen nussschalen, die ueberall herumlagen, einen kanal durchpaddeln und eigentlich haette es da viele schoene voegel gegeben, aber um die zu sehen, musste man still sein und die zwei pariserinnen konnten nicht still sein und hatten zu allem ueberfluss auch noch ein scheussliches stimmorgan mir einer scheusslichen tonlage. also keine voegel, dafuer ein paar nerven weniger. und es kam noch schlimmer. das naechste highlight war naemlich der vergessene see. und um zu diesem see zu gelangen, musste man ueber eine 700 meter lange bruecke, die aus zwei brettern bestand und stellenweise ueberflutet war. jetzt, das pariser darling hatte angst vor bruecken, genauer angst vor wasser und zog beim anblick der zwei bretter eine show ab, die es zu jeder oscar verleihung geschafft haette. erstaunlicherweise passierte sie die bretter dennoch, an vorderster front, in den armen unseres fuehrers und natuerlich langsam, sehr langsam und quatschte dabei mit der fetten pariserin, die 50 meter hinter ihr war. AAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHH!!!!!!
(raffi, ganz ruehig. ) der vergessene see, war dann vergessen schoen und erholsam, denn wir mussten schweigen und so erholten wir uns alle ein wenig vom pariser flair der akzentuierung der tonlage in unpassenden situationen. nach 7.5 km laufen hatten wirs auch wieder ins camp geschaft.
gelernt haben wir im dschungel noch viel ueber pflanzen als heilmittel, wir sind fischen gegangen, ohne etwas zu fangen (also ich wollte schlicht nichts fangen, sonst haette ich es noch essen muessen), haben im amazonas gebadet, um euch allen spaeter zu sagen, dass wir denn im amazonas gebadet haben und wir haben uns noch ein paar voegel angesehen. alles in allem wars eine willkommene abwechslung zu den ganzen inka ruinen, die uns schon im traum verfolgten. dennoch, kann nicht einer mal die ganzen muecken und moskitos ausrotten? danke.
nun kommen wir zu dem teil, der euch erst mal neidisch werden laesst und dann lueften wir das geheimniss ueber den epochalen eingriff in kusis biographie.
wir sind im moment in huanchaco. das ist ein kleines fischerdoerfchen, das, obwohl hauptsaison, keine touristen hat, dafuer einen herrlichen strand, der ein absoluter heisser surfspot ist. in jedem restaurant, pub oder jeder beiz sitzt bobby marley und singt no woman no cry usw. es ist also genau das richtige, um unsere mueckenstiche zu pflegen und dabei noch ein wenig surfen zu lernen. so geniessen wir ein paar tage am strand, essen die beste pizza in ganz peru, verzagen nicht ueber toiletten, die mit faekalien bis oben hin gefuellt sind, weil das wasser wieder mal abgestellt wurde und holen uns ein paar sonnenbraendchen. es geht uns also sehr gut.
und jetzt schauen wir mal was kusi so einschneidends erlebt hat. unser kusi hat sich flipflops gekauft. obwohl dieser mister immer behauptet hat "es ist pervers etwas zwischen den zehen zu haben". jetzt ist er stolzer traeger von ein paar heissen havaianas, uebrigens fuer knapp 10 franken gekauft. mit erhobenem kopf schlurft er jetzt in den coolen surferkreisen umher und laesst sich sein baeuchlein braeunen. (ich steh uebrigens auf jungs in flipflops. aber pssst. nicht kusi sagen)
in diesem sinne wuensche ich, was jeder einzelne von euch sich wuenscht, solle es in erfuellung gehen.

Ayeah!
AntwortenLöschenTönt ja nach huere krasse Abentüür. Wär gloubs nüt für mi, i würdmi nume ufrege und probiere mi mit Müggeli und Affe azlegge, hät zheiss oder zchaut, es wärmer nass oder z troche, und zesse wär ds hässlche, zfad, oder ds scharf.
Naja, houptsach dir heits guet. Und Kusi, mahc endlich dr Atrag!
grüäss usem Aargau:)
Sämi
http://unclesamsworld.blog.ch