ja ihr lieben, da sind wir wieder auf dem festland, obwohl dieses land nach einigen caipiriñas auch nicht mehr so fest ist. doch dazu spaeter....
wie war denn galapagos? fast nicht zahlbar und unbereubar schoen. wir haben uns, da wir ja zu viel geld besitzen eine acht-tages-tour gegoennt auf einem kleinen schiff fuer maximum zehn passagiere. luxus gabs da eigentlich keinen. die kabinen waren eng, aber das essen ecuadorianisch gut und zumindest frisch und liebevoll auf kolumbianische art zubereitet.
unser erster kontakt mit den bewohnern der inseln fand schon am ersten tag statt. wir trafen noch so fellig grosse schildkroeten in freier wildnis, die zwar ziemlich schuechtern waren, aber mit einer papaya konnte man sie aus der reserve, beziehungsweise aus dem haeuschen locken. fuer uns stellte schon diese begegnung der besondern art ein highlight dar. doch das war noch gar nix. nur so ueber den daumen gerechnet, haben wir in diesen acht tagen an die 400 fotos gemacht, plus 54 mit einer unterwasserkamera beim schnorcheln.
ich mach mal einen vorschlag. anstatt dass ich euch jetzt von a bis z alles erzaehle und ihr in sechs wochen, wenn wir zurueck sind, vor neid nicht mehr mit mir sprecht, zitiere ich nun ein paar poetisch eingaengige zeilen aus meinem intimen tagebuch. darauf koennt ihr euch etwas einbilden.
Sombrero Chino:
"Dort erlebten wir neben tuerkisfarbigem wasser, weissen sandstrand, schwarze felsen, jede menge pinguine, die kleinsten auf der welt, seeloewen und iguanas. und das alles entweder vom boot aus oder aus direkter naehe eins zu eins. obwohl das wetter nicht sein schoenstes laecheln zeigte, zauberte es eine magisch schoene stimmung zwischen himmel und meer. danach gings zum schnorcheln. neben zahlreichen fischen und ganzen fischschwaermen begleitete uns ein haifisch und ein paar seeloewen. wir sahen marine iguanas, die wie dinisaurier, oder wie kusi meint wie gozilla unter wasser an den steinen klebten. (war gozilla je im wasser?)"
Isla bartolome:
"wir besuchten das postkartenbild der galapagosinseln. es befindet sich auf der isla bartolome und nennt sich pinnacle rock (ja wir haben etwa 15 fotos davon gemacht). der anblick dieser vom vulkan geformten landschaft ueberzeugt jede postkarte und nahm mir fast den atem. das meer ist tuerkisfarbend und der sandstrand strahlt goldig gelb. der himmel im schoenstem himmelblau und die umgebung trockensandig."
"nachdem wir den anker gelichtet hatten, gings richtung freiheit weiter, der sonne drehten wir den ruecken zu. vor uns tauchte ploetzlich ein rudel delphine auf. mit der abendsonne schwammen sie mit uns ein weilchen mit, bis sie wieder verschanden. was zurueckblieb, war eine einzige glueckliche traene, die langsam ueber meine wange kullerte."
isla seymour norte:
"begruesst wurden wir von einer seeloewenfamilie als wir an land gingen. da die gegend ziemlich trocken ist, gibts hier jede menge iguanas. und die insel ist auch ein beliebter balz, kuschel und gebaer platz fuer mein absolutes lieblingstier auf den inseln. der blue-footed-booby. ich liebe diese voegel mit ihren knatschblauen fuessen. wir sahen ihnen beim balzen zu. und jetzt aufgepasst maenner, da koennt ihr noch was lernen. das weibchen ist etwas groesser als das maennchen. darum stehen die maennchen bei der werbung immer auf einem stein. dabei taenzeln sie auf ihren knatschblauen fuesschen herum, strecken ihre geflieder und geben hoechst erotische geraeusche von sich. normalerweise stehen da so drei maennchen um ein weibchen. das weibchen schaut sich die jeweiligen bewerber an und vor allem den platz, den sie sich ausgesucht haben, denn dort wird nacher nicht nur liebe gemacht, sonder auch das ei gelegt und bewacht. wenn ein weibchen interesse zeigt, dann rueckt das maennchen ein geschenk heraus, das, so kennen wir frauen das ja, nicht gerade ein diamantbesetzter ring ist, sondern ein strohhalm (an dem wir frauen uns verkrampft festhalten und tatsaechlich glauben, dass es eines tages ein diamantring wird). nur zu recht, sind die meisten weibchen mit diesem geschenk nicht zufrieden (das kennen wiederum die maenner unter euch) und sucht sich einen anderen. das ganze balz-ding dauert 30min, das vergnuegen danach nur drei sekunden. naja..."
"beim schnorcheln gingen wir auf tauchstation mit den seeloewen. einer hat kusi sogar in die flossen gebissen. also der seeloewe hat gebissen und kusi hat gegluckst. es ist wahnsinnig, wie elegant die 100kg schweren tiere im wasser sind und vor allem wie schnell. daneben erlebten wir fischschwaerme, die den meeresboden wie einen teppich belegten und verdunkelten. doch dazwischen schwammen viele bunte fischchen und machten uns staunend gluecklich."
"der himmel strahlte bei untergehender sonne violet und kusi und ich schwammen mit schnorchel und flossen ausgeruestet vom strand dem boot entgegen. und da kamen, die zauberhaften, eleganten schildkroeten und begleiteten uns auf unserem weg. und spaeter, noch zauberhafter und atemberaubend zugleich schwammen oder besser segelten fuenf sechs rochen um uns herum. in solchen momenten fuehl ich mich abseit meiner selbst und habe das gefuehl oder mehr noch das beduerfnis, teil dieser atemberaubenden welt zu sein."
das reicht glaub ich mal fuers erste. oder wars schon zu viel? so als kleine wiedergutmachung folgt nun eine geschichte, die ein wenig in richtung klogeschichte geht und euch etwas wegen meiner schwaermerei versoehnlich stimmen soll.
also wir sind jetzt in montañita. ein kleines hippi doerfchen, das wenn die ganzen traumfaenger nicht ueber der strasse haengen wuerden und nicht an jeder ecke ein raeucherstaebchen brennen wuerde, als mallorca in kleinformat durchgehen koennte. als wir ankammen war es gerade mittwoch. also hatte es so kurz vor ostern noch keine leute und wir freuten uns auf ein paar gemuetliche tage am strand. doch weit gefehlt. es wurden immer mehr leute und die meisten kamen noch mit ihren protzcharren und verstopften die ohne hin schon engen gassen. mit jedem touri, der montañita betrat, ging der preis fuer ein zimmer, egal welcher qualitaet, um mindestens einen dollar hinauf. zum vergleich, die ersten drei naechte haben 16 dollar pro nacht gekostet. die drei ueber ostern 40 dollar. und als dank, dass wir so viel bezahlen, wird noch unser zimmer ueberschwemmt. ja genau, unser kleines zimmer, das weder einen stuhl noch einen tisch besass, geschweige denn einen schrank, wurde vom wasser heimgesucht. natuerlich lagen viele sachen auf dem boden... als das mal weggeputzt wurde, gabs nach zuviel wasser nun gar keines mehr. und das hiess, dass unsere geschaefte nicht weggespuehlt wurden. aber eigentlich wars ja egal. denn selbst mit wasser, spuehlte es unsere geschaefte nicht weg. dafuer roch es auf der strasse je naeher es richtung ostern ging nach dem taeglichen geschaeft, der zuvielen leute und hunde. man muss hier noch anfuegen, dass die strassen in montañita nur aus strandsand bestehen, was ja eigentlich schoen waere, wenn nicht hunderttausend leute darueber watscheln, den ersten caipi schon um 10.00 uhr morgens zu sich nehmen und sich einfach nur dooooof auffuehren. ihr seht, ich habe genug. aber ostern ist ja auch schon vorbei.
ach ja, wir haben unseren frust halt einfach im caipi ertraenkt. (einen ging uebrigens an dich mein liebes cloeidi) jedoch erst zum sonnenuntergang.
liebe leute, bald verabschieden wir uns von ecuador und fliegen richtung mexico, so meine kreditkarte es will.
seid lieb zueinander.
wie war denn galapagos? fast nicht zahlbar und unbereubar schoen. wir haben uns, da wir ja zu viel geld besitzen eine acht-tages-tour gegoennt auf einem kleinen schiff fuer maximum zehn passagiere. luxus gabs da eigentlich keinen. die kabinen waren eng, aber das essen ecuadorianisch gut und zumindest frisch und liebevoll auf kolumbianische art zubereitet.
unser erster kontakt mit den bewohnern der inseln fand schon am ersten tag statt. wir trafen noch so fellig grosse schildkroeten in freier wildnis, die zwar ziemlich schuechtern waren, aber mit einer papaya konnte man sie aus der reserve, beziehungsweise aus dem haeuschen locken. fuer uns stellte schon diese begegnung der besondern art ein highlight dar. doch das war noch gar nix. nur so ueber den daumen gerechnet, haben wir in diesen acht tagen an die 400 fotos gemacht, plus 54 mit einer unterwasserkamera beim schnorcheln.
ich mach mal einen vorschlag. anstatt dass ich euch jetzt von a bis z alles erzaehle und ihr in sechs wochen, wenn wir zurueck sind, vor neid nicht mehr mit mir sprecht, zitiere ich nun ein paar poetisch eingaengige zeilen aus meinem intimen tagebuch. darauf koennt ihr euch etwas einbilden.
Sombrero Chino:
"Dort erlebten wir neben tuerkisfarbigem wasser, weissen sandstrand, schwarze felsen, jede menge pinguine, die kleinsten auf der welt, seeloewen und iguanas. und das alles entweder vom boot aus oder aus direkter naehe eins zu eins. obwohl das wetter nicht sein schoenstes laecheln zeigte, zauberte es eine magisch schoene stimmung zwischen himmel und meer. danach gings zum schnorcheln. neben zahlreichen fischen und ganzen fischschwaermen begleitete uns ein haifisch und ein paar seeloewen. wir sahen marine iguanas, die wie dinisaurier, oder wie kusi meint wie gozilla unter wasser an den steinen klebten. (war gozilla je im wasser?)"
Isla bartolome:
"wir besuchten das postkartenbild der galapagosinseln. es befindet sich auf der isla bartolome und nennt sich pinnacle rock (ja wir haben etwa 15 fotos davon gemacht). der anblick dieser vom vulkan geformten landschaft ueberzeugt jede postkarte und nahm mir fast den atem. das meer ist tuerkisfarbend und der sandstrand strahlt goldig gelb. der himmel im schoenstem himmelblau und die umgebung trockensandig."
"nachdem wir den anker gelichtet hatten, gings richtung freiheit weiter, der sonne drehten wir den ruecken zu. vor uns tauchte ploetzlich ein rudel delphine auf. mit der abendsonne schwammen sie mit uns ein weilchen mit, bis sie wieder verschanden. was zurueckblieb, war eine einzige glueckliche traene, die langsam ueber meine wange kullerte."
isla seymour norte:
"begruesst wurden wir von einer seeloewenfamilie als wir an land gingen. da die gegend ziemlich trocken ist, gibts hier jede menge iguanas. und die insel ist auch ein beliebter balz, kuschel und gebaer platz fuer mein absolutes lieblingstier auf den inseln. der blue-footed-booby. ich liebe diese voegel mit ihren knatschblauen fuessen. wir sahen ihnen beim balzen zu. und jetzt aufgepasst maenner, da koennt ihr noch was lernen. das weibchen ist etwas groesser als das maennchen. darum stehen die maennchen bei der werbung immer auf einem stein. dabei taenzeln sie auf ihren knatschblauen fuesschen herum, strecken ihre geflieder und geben hoechst erotische geraeusche von sich. normalerweise stehen da so drei maennchen um ein weibchen. das weibchen schaut sich die jeweiligen bewerber an und vor allem den platz, den sie sich ausgesucht haben, denn dort wird nacher nicht nur liebe gemacht, sonder auch das ei gelegt und bewacht. wenn ein weibchen interesse zeigt, dann rueckt das maennchen ein geschenk heraus, das, so kennen wir frauen das ja, nicht gerade ein diamantbesetzter ring ist, sondern ein strohhalm (an dem wir frauen uns verkrampft festhalten und tatsaechlich glauben, dass es eines tages ein diamantring wird). nur zu recht, sind die meisten weibchen mit diesem geschenk nicht zufrieden (das kennen wiederum die maenner unter euch) und sucht sich einen anderen. das ganze balz-ding dauert 30min, das vergnuegen danach nur drei sekunden. naja..."
"beim schnorcheln gingen wir auf tauchstation mit den seeloewen. einer hat kusi sogar in die flossen gebissen. also der seeloewe hat gebissen und kusi hat gegluckst. es ist wahnsinnig, wie elegant die 100kg schweren tiere im wasser sind und vor allem wie schnell. daneben erlebten wir fischschwaerme, die den meeresboden wie einen teppich belegten und verdunkelten. doch dazwischen schwammen viele bunte fischchen und machten uns staunend gluecklich."
"der himmel strahlte bei untergehender sonne violet und kusi und ich schwammen mit schnorchel und flossen ausgeruestet vom strand dem boot entgegen. und da kamen, die zauberhaften, eleganten schildkroeten und begleiteten uns auf unserem weg. und spaeter, noch zauberhafter und atemberaubend zugleich schwammen oder besser segelten fuenf sechs rochen um uns herum. in solchen momenten fuehl ich mich abseit meiner selbst und habe das gefuehl oder mehr noch das beduerfnis, teil dieser atemberaubenden welt zu sein."
das reicht glaub ich mal fuers erste. oder wars schon zu viel? so als kleine wiedergutmachung folgt nun eine geschichte, die ein wenig in richtung klogeschichte geht und euch etwas wegen meiner schwaermerei versoehnlich stimmen soll.
also wir sind jetzt in montañita. ein kleines hippi doerfchen, das wenn die ganzen traumfaenger nicht ueber der strasse haengen wuerden und nicht an jeder ecke ein raeucherstaebchen brennen wuerde, als mallorca in kleinformat durchgehen koennte. als wir ankammen war es gerade mittwoch. also hatte es so kurz vor ostern noch keine leute und wir freuten uns auf ein paar gemuetliche tage am strand. doch weit gefehlt. es wurden immer mehr leute und die meisten kamen noch mit ihren protzcharren und verstopften die ohne hin schon engen gassen. mit jedem touri, der montañita betrat, ging der preis fuer ein zimmer, egal welcher qualitaet, um mindestens einen dollar hinauf. zum vergleich, die ersten drei naechte haben 16 dollar pro nacht gekostet. die drei ueber ostern 40 dollar. und als dank, dass wir so viel bezahlen, wird noch unser zimmer ueberschwemmt. ja genau, unser kleines zimmer, das weder einen stuhl noch einen tisch besass, geschweige denn einen schrank, wurde vom wasser heimgesucht. natuerlich lagen viele sachen auf dem boden... als das mal weggeputzt wurde, gabs nach zuviel wasser nun gar keines mehr. und das hiess, dass unsere geschaefte nicht weggespuehlt wurden. aber eigentlich wars ja egal. denn selbst mit wasser, spuehlte es unsere geschaefte nicht weg. dafuer roch es auf der strasse je naeher es richtung ostern ging nach dem taeglichen geschaeft, der zuvielen leute und hunde. man muss hier noch anfuegen, dass die strassen in montañita nur aus strandsand bestehen, was ja eigentlich schoen waere, wenn nicht hunderttausend leute darueber watscheln, den ersten caipi schon um 10.00 uhr morgens zu sich nehmen und sich einfach nur dooooof auffuehren. ihr seht, ich habe genug. aber ostern ist ja auch schon vorbei.
ach ja, wir haben unseren frust halt einfach im caipi ertraenkt. (einen ging uebrigens an dich mein liebes cloeidi) jedoch erst zum sonnenuntergang.
liebe leute, bald verabschieden wir uns von ecuador und fliegen richtung mexico, so meine kreditkarte es will.
seid lieb zueinander.

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